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22.10.2020

Bombe am Inselweg: Stadt gibt Sperrkreis bekannt

Nach Sichtung der Örtlichkeit sowie in Abstimmung mit Feuerwehr und Polizei wurde der Sperrkreis für die Bombenentschärfung am 18.11.2020 durch die Stadt festgelegt.

Voraussetzung ist, dass am Tag zuvor, dem 17.11.2020, eine Bombe mit Zünder festgestellt wird. Der Sperrbereich wird im Rahmen einer Allgemeinverfügung festgesetzt und ist am Entschärfungstag von allen unbefugten Personen bis zum Ende der Maßnahme zu verlassen. Damit folgen die Bürgermeister der Stadt Oranienburg und der Stadt Hohen Neuendorf der Empfehlung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD), der die Einrichtung eines Sperrbereichs empfohlen hat.

Wie in der Vergangenheit auch, wird die Stadt noch Anlaufstellen für die Betroffenen benennen, die keine Verwandten, Bekannten oder Freunde aufsuchen können. Beim Besuch der Anlaufstellen ist auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu achten.

 

 


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Bombe am Inselweg: Freilegungstermin wegen A10-Vollsperrung eine Woche verschoben

Die inzwischen bekanntgegebenen Details zur Vollsperrung der A10 zwischen den Autobahndreiecken Oranienburg und Pankow in der Zeit vom 8.11. bis 11.11. haben die Stadtverwaltung dazu veranlasst, die weitere Zeitplanung zur Freilegung der Bombe am Inselweg im Ortsteil Lehnitz vorsorglich leicht zu verändern.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die Vollsperrung verlängert und dadurch zeitlich mit der geplanten Bombenentschärfung kollidiert, wird diese um eine Woche verschoben. Die offizielle Umleitung erfolgt nämlich von der Autobahn-Anschlussstelle Mühlenbeck über Lehnitz, wo sich die vermutete Bombe befindet, Borgsdorf nach Birkenwerder. Das dadurch zu erwartende, immense Verkehrsaufkommen würde einen reibungslosen und sicheren Verlauf der Bombenentschärfung in Gefahr bringen.

Neuer Zeitplan

Konkret haben sich Stadt und KMBD (Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg) auf diesen neuen Zeitplan verständigt:

  • 17.11.2020:
    Vollständige Freilegung der vermuteten Bombe und Aussage, um welche Bombe es sich genau handelt
  • 18.11.2020:
    Neutralisierung der Bombe

 

Die unmittelbar betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden über die Verschiebung bereits informiert.

Darüber hinaus laufen die Vorarbeiten zur Bergung der im Inselweg vermuteten Bombe weiter planmäßig voran: Der Spundwandkasten steht und auch die Stromanlage ist aufgebaut. Als nächstes wird die Anlage zur Absenkung des Grundwassers installiert.


Aktuelles zur Bombe am Inselweg: Räumstelle wird in der kommenden Woche eingerichtet

Die Arbeiten zur Bergung der im Inselweg vermuteten Bombe schreiten voran. Dazu ist die Stadt Oranienburg in enger Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) sowie den beteiligten Firmen.

Bereits in der nächsten Woche werden die Spundbohlen sowie weitere Technik zur Freilegung der Bombe angeliefert und die Räumstelle eingerichtet. Ab Dienstag, 29.09., werden die Spundbohlen in den Boden gepresst. Aus den einzelnen Spundbohlen entsteht im Ergebnis dann der Spundwandkasten rund um die Bombe.

Um die anstehenden Arbeiten durchführen zu können, muss im Havelkorso erneut ein Halteverbot zwischen den Kreuzungsbereichen Lehnitzstraße und Inselweg sowie im Inselweg angeordnet werden. Dieses gilt von Montag bis Freitag jeweils von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr bis zur abschließenden Freilegung der Bombe.

Wie bereits angekündigt, muss eine Grundwasserabsenkung durchgeführt werden, um die Bombe freilegen zu können. Weil es sich dabei um ein technisch aufwendiges und komplexes Verfahren handelt, wird diese einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Umsetzung konnte die Firma Pollems beauftragt werden, die bereits bei der Bombenentschärfung am Treidelweg erfolgreich die Grundwasserabsenkung durchgeführt hat. Mit der Aufgrabung und Bergung der Bombe wurde die Firma Hirdes beauftragt, ebenfalls eine erfahrene Firma, mit der die Stadt Oranienburg in der Vergangenheit bereits mehrfach zusammengearbeitet hat.

Da jetzt alle Beteiligten feststehen, kann nun der genaue Zeitplan zur Bergung der Bombe erarbeitet werden. Diesen geben wir in der nächsten Woche bekannt.