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12.02.2021

Grundschulen ab 22.02. im Wechselunterricht – Kitas bleiben grundsätzlich geöffnet

Wegen der zwar sinkenden, aber nach wie vor hohen Infektionszahlen sowie wegen der drohenden Ausbreitung mutierter Coronavarianten haben sich Bund und Länder am 11. Februar auf eine weitere Verlängerung des Shutdowns bis zum 7. März geeinigt. Die auf dieser Grundlage geänderte Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg tritt am 15. Februar in Kraft und gilt bis einschließlich 7. März. Verbunden damit sind einige Lockerungen sowie die vorsichtige Wiederaufnahme von Präsenzunterricht im Grundschulbereich.

 

Schulen/Horteinrichtungen

Der Präsenzunterricht soll nach dem Brandenburger Stufenplan für die Schulen ab dem 22. Februar zunächst mit einem Wechselmodell an Grundschulen langsam wieder aufgenommen werden. Der Unterricht wird in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 dann im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht durchgeführt. Den Wechselunterricht sollen die Schulen nach den Maßgaben des Bildungsministeriums organisieren.

Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben im Distanzunterrichtmit den bereits bekannten Ausnahmen (Abschlussklassen der jeweiligen Schulform und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung").

 

Die noch geltende bisherige Regelung: Schulen und Horte bieten eine Notbetreuung an. Eltern, die bereits eine Bescheinigung für die Notbetreuung in Schule oder Hort erhalten haben, müssen keinen neuen Antrag stellen. Wer bereits eine Bescheinigung zur Notbetreuung hat, kann sein Kind also auch weiterhin betreuen lassen.

Für alle, die erstmalig eine Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, gilt: Eine Notbetreuung kann für Kinder erfolgen, deren Eltern in einem kritischen Infrastrukturbereich beschäftigt sind. Eine Auflistung der zu dieser Kategorie zählenden Berufsgruppen (systemrelevante Berufe) finden Sie im Antragsformular (siehe unten).

 

In den Innen- und Außenbereichen von Schulen muss von allen Personen eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden. Nur Kinder unter 14 Jahren, für die keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, dürfen eine Alltagsmaske tragen. Die Durchführung von Schulfahrten bleibt bis zum 31. März 2021 untersagt.

Alle Lehrkräfte und Beschäftigte in den Schulen können sich ab 15. Februar bis Ende April insgesamt bis zu fünfmal auf das Coronavirus per Antigen-Schnelltests in einer Arztpraxis testen lassen. Damit wird die bisherige Teststrategie an Schulen fortgesetzt, allerdings mit einer erhöhten Flexibilität Das Land Brandenburg trägt hierfür die Kosten (bis zu 5,5 Mio. EUR) aus dem Corona-Rettungsschirm.

Die Sportanlagen unter freiem Himmel können wieder von Kindergärten und Horten genutzt werden.

Alle Beschäftigten in Kindertages- und Jugendhilfeeinrichtungen, die unmittelbare Kontakte mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern oder anderen Personensorgeberechtigten haben können regelmäßig getestet werden. Zwischen Februar bis Ende April werden vom Land pro Person bis zu zwei durchgeführte Antigen-Schnelltests innerhalb von 7 Tagen gefördert.

 

Notbetreuung – Vorgehensweise bei Antragstellung

Das Antragsformular (siehe unten) muss vom Arbeitgeber bestätigt werden und ist dann per E-Mail an die Adresse: notbetreuung@oberhavel.de zu richten. Nur vollständige Anträge mit den notwendigen Unterschriften können bearbeitet werden. Nach erfolgter Prüfung erhalten Sie umgehend eine Bestätigung per E-Mail.

Unter der Telefonhotline 03301 601 3400 oder notbetreuung@oberhavel.de stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr werktäglich für Ihre Fragen zur Verfügung.

 

Krippen/Kindergärten

Alle Angebote der Kindertagesbetreuung für Kinder im Vorschulalter sind grundsätzlich geöffnet: Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote – verbunden mit dem dringenden Appell an alle Eltern, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen.

 

Betreuung/Kinderkrankengeld

Um die Betreuungssituation für Eltern etwas zu erleichtern, gibt es 2021 zehn zusätzliche Tage beim Kinderkrankengeld, die nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch für Betreuungszwecke genutzt werden können. Dafür reichen Sie bitte einfach bei der Krankenkasse eine Bescheinigung der Schule bzw. der Kita ein, die belegt, dass diese geschlossen ist. Sie können dafür das von der Bundesregierung bereitgestellte Musterformular nutzen (siehe »Dokumente«).

 

Die geltenden Regelungen – auch zu allen anderen Bereichen – finden Sie vollumfänglich in der bisherigen 5. Eindämmungsverordnung und in der bald hier nachlesbaren 6. Eindämmungsverordnung.

 

Elternbeiträge in Kita, Hort und Kindertagespflege 

Die Landesregierung hat zur Unterstützung der Eltern rückwirkend zum 01.01.2021 eine Richtlinie erlassen (Kita-Elternbeitrag Corona 2021), welche die vollständige oder teilweise Beitragsfreistellung der Elternbeiträge während der pandemiebedingten Schließungen oder Teilschließungen von Kindertagesstätten regelt.  >> Zusammenfassung der Regelungen (PDF)

 


Dokumente zur Antragstellung Notbetreung