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05.05.2021

Corona: Lockerungen in Oberhavel ab 7. Mai – Eingeschränkter Betrieb der Stadtverwaltung bis 15. Juni verlängert

Am 7. Mai können die verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Oberhavel vorerst wieder aufgehoben werden, da der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis fünf Werktage in Folge unter 100 liegt. Damit werden die in der bundesweit definierten »Notbremse« geregelten verschärften Maßnahmen außer Kraft gesetzt und es kann zu den in der aktuellen Verordnung enthaltenen allgemeinen Regelungen zurückgekehrt werden. 

Die seit dem 24. April (und zunächst bis 16. Mai) geltende Eindämmungsverordnung  in Brandenburg beinhaltet u.a. Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr und bundesweit vereinheitlichte Regelungen zur »Notbremse« – so gilt beispielsweise ab einem Inzidenzwert von 165 ein Verbot von Präsenzunterricht an Schulen.

 


Inhalt: Inzidenzwert unter 100: Lockerungen in Oberhavel ab 07.05. | Neue Eindämmungsverordnung  (24.04.–16.05.) gemäß Bundesgesetz | Vorherige Updates der Regelungen | Teststellen für Schnelltests  | Stadtverwaltung bis 15.06. im eingeschränkten Dienstbetrieb | Städtische und andere Einrichtungen | Politische Gremien | Aktuelle Corona-Fallzahlen


 

Inzidenzwert unter 100: Lockerungen in Oberhavel

Weil sich der 7-Tages-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel am fünften Werktag in Folge unter der Marke von 100 befindet, gibt der Landkreis am Mittwoch, 05.05.2021 auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes bekannt, dass die Bundesnotbremse am übernächsten Tag außer Kraft tritt. Folglich gelten ab Freitag, 07.05.2021 zu 0.00 Uhr – also in der Nacht von Donnerstag auf Freitag – wieder uneingeschränkt die folgenden Regeln der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg:

 

Kontaktbeschränkungen

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie private Feiern, Treffen und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts erlaubt, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Auch die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen zählt nicht mit zu den zwei Haushalten und fünf Personen. Das ist zum Beispiel eine persönliche Assistenz, die einen Menschen mit Behinderung unterstützt.

 

Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels

Verkaufsstellen des Einzelhandels können unter Auflagen öffnen. Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen in den Verkaufsstellen sicherstellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen. In Verkaufsstellen dürfen sich nur Kundinnen und Kunden aus demselben Haushalt pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zeitgleich aufhalten
  • vorherige Terminvergabe an alle Kundinnen und Kunden
  • Erfassen von Personendaten aller Kundinnen und Kunden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung
  • Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen
  • Verpflichtendes Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen vor den Verkaufsstellen einschließlich der direkt zugehörigen Parkplätze
  • in geschlossenen Räumen regelmäßiger Austausch der Raumluft durch Frischluft

Besondere Regelungen gelten für den Großhandel sowie für Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Buchhandel sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte, Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte, landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln, Tankstellen, Tabakwarenhandel, Verkaufsstände auf Wochenmärkten (beschränkt auf die für den stationären Einzelhandel zugelassenen Sortimente), Banken und Sparkassen sowie Poststellen, Optiker und Hörgeräteakustiker, Reinigungen und Waschsalons, Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge sowie Abhol- und Lieferdienste.

Für sie gilt bei der Verkaufsfläche: Bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern dürfen sich nur Kundinnen und Kunden aus demselben Haushalt pro zehn Quadratmeter sowie für die darüber hinausgehende Verkaufsfläche nur Kundinnen und Kunden aus demselben Haushalt pro 20 Quadratmeter zeitgleich aufhalten. Detaillierte Informationen sind der §8 der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zu entnehmen.

 

Körpernahe Dienstleistungen

Alle körpernahen Dienstleistungen sind unter Auflagen wieder erlaubt (zum Beispiel Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, aber auch Sonnenstudios). Die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen muss sichergestellt werden. Die Personendaten der Kundinnen und Kunden müssen zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Außerdem muss in geschlossenen Räumen die Raumluft regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden.

Alle Personen (Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte) müssen eine medizinische Maske tragen. Wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (zum Beispiel Gesichtskosmetik), müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen bestätigten negativen COVID-19-Test vorweisen oder vor Ort einen Selbsttest machen. Ausnahme: Die Pflicht zur Vorlage eines tagesaktuellen Testergebnisses gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

 

Sport

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist weiter untersagt. Dies gilt insbesondere für Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios, Tanzschulen und vergleichbare Einrichtungen.

Ausnahmen: Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Die Nutzung von Umkleiden und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt.

Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel in dokumentierten Gruppen von bis zu 20 Kindern gestattet (Funktions- oder Aufsichtspersonal bleiben bei der Berechnung der Personenzahl unberücksichtigt).

Auf weitläufigen Außensportanlagen – wie zum Beispiel Golf-, Reit- und Modellflugsportplätze – dürfen mehrere Personengruppen (bis zu zehn Personen bzw. bis zu 20 Kindern im Alter bis 14 Jahren) Sport ausüben, sofern die Betreiberin oder der Betreiber gewährleistet, dass den einzelnen Personengruppen eine Mindestfläche von 800 Quadratmetern zur Sportausübung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird.

 

Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Kultur- und Freizeiteinrichtungen können unter Auflagen öffnen. Dazu gehören: Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten.

Diese Betreiberinnen und Betreiber haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen:

  • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen,
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die vorherige Terminvergabe an alle Besucherinnen und Besucher (dies gilt nicht für Einrichtungen, die ausschließlich für den Publikumsverkehr zugängliche Außenflächen besitzen),
  • das Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen vor den Verkaufsstellen einschließlich der direkt zugehörigen Parkplätze
  • in geschlossenen Räumen einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Das Personal ist von der Masken-Tragepflicht befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder wenn die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung wie durch das Tragen einer medizinischen Maske verringert wird.

 

Schließungsanordnung

Für den Publikumsverkehr bleiben aber weiter geschlossen:

  • Theater, Konzert- und Opernhäuser (außer Autotheater und Autokonzerte),
  • Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste,
  • Diskotheken, Clubs, Musikclubs und vergleichbare Einrichtungen,
  • Kinos (außer Autokinos),
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen,
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder,
  • Saunen, Dampfbäder, Thermen, Wellnesszentren,
  • Freizeitparks.
  • Prostitutionsstätten und -fahrzeuge, Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Angebote; Prostitutionsveranstaltungen dürfen nicht durchgeführt werden.

 

Gaststätten und Beherbergung

Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés sind weiter für den Publikumsverkehr zu schließen. Nur der Außerhausverkauf ist weiter erlaubt. Betreiberinnen und Betreibern von Beherbergungsstätten, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermieterinnen und Vermietern oder Verpächterinnen und Verpächtern von Ferienwohnungen und -häusern sowie vergleichbaren Angeboten ist es weiterhin untersagt, Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen zu beherbergen. Das gilt nicht für Miet- oder Pachtverträge mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr.

Hotels und Pensionen dürfen also weiter keine Touristen beherbergen, sondern nur Reisende, die geschäftlich oder zu dienstlichen Zwecken unterwegs sind.

 

Notbremse

Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage ununterbrochen den Schwellenwert von 100, muss der Landkreis auf Grundlage des Bundesinfektionsschutzgesetzes (Bundesnotbremse) wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen anordnen. Der Landkreis würde dies entsprechend öffentlich bekannt geben.

Neue Eindmmungsverordnung: 24.04. bis 16.05.2021

Land Brandenburg passt Verordnung an neues Bundesgesetz an

Nachdem der Bund das Infektionsschutzgesetz geändert hat und die Bundes-Notbremse ab dem 24. April greift, hat das Brandenburger Kabinett die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung angepasst. So wurden in der Verordnung im Paragraph 26 alle Absätze zur Notbremse aufgehoben, da nun das Infektionsschutzgesetz die notwendigen Schutzmaßnahmen ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt regelt. Die meisten Corona-Regeln der Bundes-Notbremse – wie zum Beispiel Kontaktbeschränkungen für einen Haushalt und eine zusätzliche Person – gelten in Brandenburg bereits. Schärfere Regeln gibt es in Brandenburg bei Versammlungen und Sport. Die geänderte Verordnung gilt vom 24. April bis einschließlich 16. Mai 2021.

 

Die wichtigsten Änderungen für Brandenburgerinnen und Brandenburger sind:

    • Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100: Lockerung bei der von 22.00 und 05.00 Uhr geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkung: zwischen 22 und 24 Uhr ist es erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen (z.B. Joggen oder Spazierengehen). Diese Ausnahme gab es bislang in Brandenburg nicht.
    • Über 100: Tagsüber darf Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf Sportanlagen im Freien betrieben werden. Wichtig: In Brandenburg bleiben Indoor-Sportstätten weiter geschlossen. Ausnahmen gibt es für alle Berufs- und Leistungssportler*innen. Ausgenommen sind auch Kinder bis 14, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren.
    • Über 100: Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt - mit Ausnahme von medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Dienstleistungen. Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpflege geöffnet bleiben. Friseur- und Fußpflegebesuche sind allerdings nur möglich, wenn die Kundinnen und Kunden einen anerkannten negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorlegen können und eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht möglich.
    • Zwischen 100 und 150: Einkaufen unter Auflagen nur mit negativem Test und Terminbuchung („Click & Meet") in allen Geschäften erlaubt. Dies gilt aufgrund der Bundesregelung künftig auch für Baumärkte, die in Brandenburg bisher geöffnet waren.
    • Bis 165: Nach der Eindämmungsverordnung ist der Präsenzunterricht in Schulen weiterhin untersagt; ausgenommen davon ist der Präsenz- bzw. Wechselunterricht für Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe, von Abschlussklassen und in Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung" sowie die Durchführung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen, insbesondere nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren, sowie schulische Testverfahren. Neu: Ab dem 03.05.2021 wird Präsenzunterricht auch wieder in allen weiterführenden allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, allen Förderschulen sowie den Schulen des zweiten Bildungsweges in Form von Wechselunterricht erlaubt. Ab dem 03.05. werden die künftigen Abschlussklassen, die also im nächsten Jahr ihre Prüfung ablegen, im Wechselunterricht die Schulen besuchen können. Die diesjährige Abschlussklassen 2020/2021 verlassen nach den Prüfungen die Schule.
    • Über 165: alle Schulen (kein Präsenzunterricht mehr) und Kitas müssen schließen, mit Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung" sowie Notbetreuung.
    • Homeoffice-Pflicht: Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten zu Hause auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Neu: Beschäftigte sind jetzt rechtlich verpflichtet, in ihrer Wohnung zu arbeiten, wenn ihr Arbeitgeber ihnen das anbietet und dies räumlich und technisch möglich ist.
    • Versammlungen (Demonstrationen): Die Bundes-Notbremse schränkt Versammlungen auch bei hohen Inzidenzen nicht ein. In Brandenburg gilt aber weiterhin: Versammlungen unter freiem Himmel sind ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig (Abstandsgebot, Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalts, Maskenpflicht). Sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz für drei Tage ununterbrochen über 100 liegt, sind Versammlungen nur noch mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 sind Demonstrationen in Brandenburg grundsätzlich untersagt. Im Einzelfall können Ausnahmen erteilt werden, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.
  • Keine Testpflicht für vollständig Geimpfte: Hier gibt es eine Klarstellung in der Eindämmungsverordnung: das gilt nur für Impfungen mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Hinweis: der russische Impfstoff Sputnik V ist noch nicht in der EU zugelassen).

 

 


Rückblick

22.04.: Manahmen in OHV um eine Woche verlngert

Fortsetzung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Oberhavel

Quelle: Landkreis Oberhavel

 

Der Landkreis Oberhavel hat die regionalen Regelungen zur Eindämmung der Coronapandemie aufgrund weiterhin hoher Infektionszahlen um zunächst eine weitere Woche verlängert. Dies sehen die Vorgaben der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vor. Insbesondere Geschäfte des Einzelhandels bleiben daher weiterhin geschlossen.

Gemäß § 26 der 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg gilt: Wird der 7-Tage- Inzidenz-Wert vom dritten bis zum fünften Tag der verlängernden Anordnung einschränkender Maßnahmen ununterbrochen unterschritten, so können die einschränkenden Regelungen aufgehoben werden. Dies war im Landkreis Oberhavel leider nicht der Fall.

 

Ausgangsbeschränkung gilt in Oberhavel bereits

Die Fortführung der Einschränkungen hat der Landkreis öffentlich bekannt gegeben. Neu ist die Ausgangsbeschränkung gemäß der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg. Demnach ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum in der Zeit von 22 bis 5 Uhr nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Dies gilt bereits jetzt – unabhängig von den Bundesregelungen im Infektionsschutzgesetz (sogenannte „bundeseinheitliche Notbremse“).

Triftige Gründe für den Aufenthalt im öffentlichen Raum trotz Ausgangsbeschränkung sind insbesondere:

  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
  • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen, die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,
  • die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung von Tieren (zum Beispiel Gassi gehen oder Pferde füttern),
  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
  • die Teilnahme an Versammlungen (Demonstrationen), religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
  • die Teilnahme an nicht untersagten Veranstaltungen, mit Ausnahme privater Feiern und sonstigen Zusammenkünften. Das bedeutet: Man muss von einem Verwandtenbesuch rechtzeitig aufbrechen, so dass man bis 22 Uhr das eigene Zuhause erreicht.
  • die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen.
 

 

Alle Informationen rund um das Corona-Virus und die Maßnahmen (insgesamt und in unserer Region) finden Sie stets aktuell auf www.oberhavel.de/corona



Corona-Update zum 19. April 2021

Die wichtigsten Änderungen der Corona-Verordnung in Brandenburg ab dem 19.04.2021 (bis 03.05.)

Quelle: https://corona.brandenburg.de/kkm/de/presse/pressemitteilungen/detail/~17-04-2021-schaerfere-notbremse

 

Versammlungen unter freiem Himmel sind weiterhin ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig (Abstandsgebot, Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalts, Maskenpflicht). Neu: Sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt, sind Versammlungen nur noch mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. Wie bisher gilt: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen sind Demonstrationen grundsätzlich untersagt. Im Einzelfall können weiterhin Ausnahmen erteilt werden, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Landkreise und kreisfreie Städte sollen nach Paragraph 26 der Eindämmungsverordnung weitere Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes ergreifen, wenn das aufgrund eines regionalen oder lokalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Neu an dieser Stelle in der Verordnung: Dies kommt insbesondere bei einer kritischen Auslastung der intensivmedizinischen Krankenhauskapazitäten in Betracht.

 

Notbremse ab Inzidenzwert von 100 (in Oberhavel erreicht)

Notbremse ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 100: Sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz für mindestens drei Tage ununterbrochen über dem Wert von 100 liegt, hat die zuständige Behörde die Überschreitung öffentlich bekanntzugeben. Ab dem Tag nach der Bekanntgabe gelten dort für die Dauer von mindestens 14 Tagen folgende Maßnahmen:

  • Nächtliche Ausgangsbeschränkungen (neu / ähnlich der Regelung über Ostern): In der Zeit von 22 bis 5 Uhr ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet (Hinweis: die geplante Bundes-Notbremse sieht hier den Zeitraum von 21 bis 5 Uhr vor). Triftige Gründe sind insbesondere:
      • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
      • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
      • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen, die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
      • die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,
      • die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung von Tieren (zum Beispiel Gassi gehen oder Pferde füttern),
      • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
      • das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
      • die Teilnahme an Versammlungen (Demonstrationen), religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
      • die Teilnahme an nicht untersagten Veranstaltungen, mit Ausnahme privater Feiern und sonstigen Zusammenkünften (Hinweis: dieser Punkt ist im Vergleich zur Oster-Regelung neu/schärfer). Das bedeutet: man muss von einem Verwandtenbesuch rechtzeitig aufbrechen, so dass man bis 22 Uhr das eigene Zuhause erreicht
      • die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen.
  • Kontaktbeschränkungen (unverändert / geregelt wie bisher): der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person erlaubt. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgerechnet. Diese Personengrenze gilt auch für die Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter sowie von privaten Feiern und Zusammenkünften.
  • Einzelhandel (unverändert / geregelt wie bisher): Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Ausgenommen sind Verkaufsstellen des täglichen Bedarfs. Dazu gehören unter anderem: Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, Verkaufsstände auf Wochenmärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien und Reformhäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker, Tierbedarfshandel, Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte, Banken und Sparkassen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Poststellen, Tankstellen sowie Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Abhol- und Lieferdienste.
  • Sport (unverändert / geregelt wie bisher): Die Sportausübung auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt. Die Ausübung von Kontaktsport mit haushaltsfremden Personen ist untersagt.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen (geändert / verschärft): Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen für den Publikumsverkehr geschlossen werden: das betrifft neben Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäusern, Galerien, Planetarien, Archiven und öffentlichen Bibliotheken jetzt auch Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten.

 

Ab Inzidenzwert von 200 kein Präsenzunterricht mehr

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 gilt: Sobald ab dem 18. April 2021 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz für mindestens drei Tage ununterbrochen über dem Wert von 200 liegt, hat die zuständige Behörde die Überschreitung öffentlich bekanntzugeben. Ab dem Tag nach der Bekanntgabe ist dort für die Dauer von mindestens 14 Tagen der Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe sowie der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen untersagt. In diesem Fall ist eine Notbetreuung einzurichten.

Wichtig – davon unberührt bleibt weiter: Der Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen, im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs, in Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, die Durchführung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen, insbesondere nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren, sowie schulische Testverfahren.

Notbetreuung wird ausgeweitet

Neu: Die Hort-Notbetreuung wird ausgeweitet für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 (bisher: Jahrgangsstufen 1 bis 4).

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung (Kitas und Horte) haben:

  • Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls oder aufgrund von Schulen festgestellter besonderer sozialer Unterstützungsbedarfe zu betreuen sind,
  • Kinder, von denen mindestens ein Personensorgeberechtigter (Hinweis: in bisheriger Verordnung stand „beide Personensorgeberechtigte“) in kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann,
  • Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann.

Kritische Infrastrukturbereiche sind:

  • Gesundheitsbereich, gesundheitstechnische und pharmazeutische Bereiche, stationäre und teilstationäre Erziehungshilfen, Internate, Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe sowie Versorgung psychisch Erkrankter, Personen im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich,
  • Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung und Lehrkräfte,
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Feuerwehr und Bundeswehr sowie sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation,
  • Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch, nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • Logistikbranche (einschließlich Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer) für die Grundversorgung,
  • Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • freiwillige Feuerwehren und in anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige,
  • Bestattungsunternehmen.

Keinen Anspruch auf Notbetreuung haben präsenzpflichtige Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

 

Vollständige Impfung ersetzt negativen Testnachweis

Vollständig Geimpfte brauchen keinen negativen Testnachweis: Personen, die eine für den vollständigen Impfschutz nötige mindestens 14 Tage zurückliegende Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, eine entsprechende Impfdokumentation vorlegen können und keine Symptome einer COVID-19-Erkrankungen aufweisen, können Angebote, die bisher nur mit einem negativen Testergebnis genutzt werden dürfen, ohne Vorlage eines Testergebnisses nutzen. Dies gilt auch für Berufsausübungen, für die negative Tests vorgeschrieben sind, z. B. in Schulen und Kitas.

 

Alle Informationen rund um das Corona-Virus und die Maßnahmen (insgesamt und in unserer Region) finden Sie stets aktuell auf www.oberhavel.de/corona

 

Weitere bisherige Corona-Updates


»Oster-Update« der Coronaverordnung (01.–18.04.)

Oster-Update der Corona-Verordnung vom 01.04.2021
Oster-Update der Corona-Verordnung vom 01.04.2021

 

Die wichtigsten Punkte der am 30.03. geänderten 7. Eindämmungsverordnung sind:

 

  • Für Kreise und kreisfreie Städte gilt weiterhin eine klare Notbremse ab Überschreiten des 100er-Inzidenzwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Diese wird durch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ergänzt. Die Ausgangsbeschränkung gilt im Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April). Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. Ausnahmen gibt es - analog zur Regelung im Dezember - nur für triftige Gründe.
  • Vom 1. April bis Ostermontag 24.00 Uhr gilt: Unabhängig von den 7-Tage-Inzidenzen sind private Zusammenkünfte mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch mit höchstens fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Hier wird die Notbremse also über die Osterfeiertage etwas gelockert.
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben auf der Grundlage eines individuellen Testkonzepts sicherzustellen, dass alle Beschäftigte mindestens an einem Tag pro Woche einen Corona-Test (Schnell- oder Selbsttest) absolvieren können.
  • Wenn Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen, ist das nun auch in elektronischer Form per Smartphone-App möglich (z. B. Luca-App.)
  • In Pflegeeinrichtungen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen gilt künftig keine Personengrenze für Besuche sofern:
    • mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner seit mindestens zwei Wochen den vollen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben,
    • die Beschäftigten die Möglichkeit zur Impfung hatten und
    • in der Einrichtung aktuell kein Corona-Ausbruch vorliegt.

 


Osterfeuer knnen nicht stattfinden

Aufgrund der anhaltenden epidemischen Lage muss das bevorstehende Osterfest wie schon im letzten Jahr ohne das Ausrichten der traditionellen Osterfeuer auskommen.

Unter das Verbot fallen auch kleinere Feuer. Bürgerinnen und Bürger, die beim Oranienburger Ordnungsamt eine Genehmigung für ein geplantes Osterfeuer beantragt hatten, wurden bereits informiert und nahmen den Entschluss mit Verständnis auf.

Bei Osterfeuern handelt es sich typischerweise um soziale Zusammenkünfte, die vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens bedauerlicherweise nach wie vor dringend zu vermeiden sind. Die geltende Eindämmungsverordnung besagt weiterhin, alle privaten Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Kontakt

Ordnungsamt »

Schloplatz 1
Haus II
16515 Oranienburg

(03301) 600 691
(03301) 600 99 691
E-Mail


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Rückblick:

Oberhavel: Lockerungen ab 23.03. teilweise rückgängig gemacht

Für alle Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg gilt seit Montag, 22.03.2021, eine verschärfte Festlegung zur Eindämmung der Coronapandemie: Sobald der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden. Im Landkreis Oberhavel liegt der 7-Tage-Inzidenzwert seit dem 12.03.2021 konstant über der Marke von 100. Daher gelten die Einschränkungen auch in unserem Landkreis. Die Regelungen gelten ab dem Tag nach der Bekanntgabe des Überschreitens der 100er-Inzidenz-Marke – d.h. ab Dienstag, 23.03.2021 gilt folgendes: 

  • Die Zwei-Haushalte-Regelung wird wieder umgestellt auf: ein Haushalt und eine haushaltsfremde Person. Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Der Einzelhandel wird geschlossen. Erlaubt bleiben Abholmöglichkeiten. Nicht geschlossen wird der Einzelhandel des täglichen Bedarfs.
  • Auf maximal zwei Personen wird der Individualsport beschränkt – auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel (Beschränkung gilt nicht für Personen des eigenen Haushalts). Vollständig untersagt wird der Kindersport in Gruppen.
  • Für den Publikumsverkehr wieder geschlossen: Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken.

Nicht betroffen von der Rücknahme des dritten Öffnungsschritts sind unter anderem Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien, Floristikgeschäfte und Baumärkte sowie körpernahe Dienstleistungen.

Schulen: Weiter Wechselbetrieb bis zu den Osterferien / Präsenzpflicht weitgehend aufgehoben

Auch der Wechselbetrieb an den Schulen wird bis zu den Osterferien weitergeführt. Allerdings hat das Brandenburger Bildungsministerium am Sonntag, 21.03.2021, die Präsenzpflicht an Schulen bis zu den Osterferien aufgehoben. Eltern entscheiden damit selbst, ob ihr Kind die Schule besucht. Ausnahmen gelten für Abschlussklassen.

Weitere Maßnahmen bei steigender Inzidenz

Bei steigenden Inzidenzzahlen hält sich der Landkreis Oberhavel weitere Schritte zur Eindämmung der Coronapandemie vor. Zudem erwartet der Landkreis weitere Festlegungen nach den für den heutigen Montag, 22.03.2021, angekündigten Gesprächen zwischen Bund und Ländern, denen voraussichtlich im Wochenverlauf neue Landesregelungen folgen werden. Die Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel werden daher gebeten, sich zu den aktuellen Bestimmungen in der Presse und unter www.oberhavel.de/corona zu informieren.

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Ab 8.03. galt die 7. Eindämmungsverordnung: Lockdown bis 28.03.

Mit der seit 8. März geltenden, inzwischen 7. Eindämmungsverordnung orientiert sich das Land Brandenburg weitestgehend an den Vorgaben der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 3. März. Die bisher gültigen Maßnahmen bleiben großenteils bis einschließlich 28. März bestehen.

Lockerungen gibt es bei Kontaktbeschränkungen und der Öffnung von Geschäften. Auch die Stadtbibliothek kann nun – nach vorheriger Anmeldung und auf eine halbe Stunde begrenzt (s. unten) – Benutzer/innen einlassen. Auch Sport im Freien wird in Gruppen wieder möglich, die Oranienburger Vereine machen schon Gebrauch von dieser Regelung (s. unten).

Dabei gilt aber eine »Notbremse«: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz landesweit für mindestens drei Tage den Wert von 100 oder in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 200, werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.


Regelungen der 7. Eindmmungsverordnung (bis 28.03.)

Neue Regelungen der 7. Eindmmungsverordnung in Brandenburg ab dem 08.03.2021
Neue Regelungen der 7. Eindmmungsverordnung in Brandenburg ab dem 08.03.2021

Hier sind die wichtigsten neuen Regelungen aufgeführt:

  • Der bisher von der Schließungsanordnung betroffene Einzelhandel kann für Termin-Shopping-Angebote („Click & Meet") öffnen. Dies wird jedoch auf eine Kundin / einen Kunden bzw. einen Hausstand pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Notwendig: Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung.

  • Baumärkte können öffnen.

  • Für Gartenmärkte und Floristikbetriebe entfällt die 50-Prozent-Regel zur Außenverkaufsfläche. Dies ist insbesondere für kleinere Blumenläden wichtig.Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik-, Tattoo- und Sonnenstudios können unter Auflagen öffnen. Sofern keine Maske getragen werden kann, müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen bestätigten negativen COVID-19 Schnelltest vorweisen oder vor Ort einen Selbsttest machen.

  • Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport in einer Gruppe bis zu 20 Personen (zuzüglich Aufsichtspersonal) gestattet.Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen (z.B. vorherige Terminvergabe) öffnen.

  • Notbremse: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200 werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.
 

Quelle: https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.697561.de&fbclid=IwAR3CB0Ra9BtzqlwUAMix2SvlXuPAqeG_8kBMtSI8q2SkH_zGl_lDAizUPAQ

Zum Nachlesen im Wortlaut gibt es hier die am 30.03.2021 geänderte >> 7. Eindämmungsverordnung (ext. Link).


 

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Teststellen für kostenlose Schnelltests

Der Landkreis Oberhavel hat in Umsetzung der Beschlüsse auf Bundesebene eigene Teststellen für Schnelltests in Oranienburg-Lehnitz und Gransee in Kooperation mit freien Trägern eröffnet, in denen sich Bürger/innen einmal wöchentlich kostenlos testen lassen können. Die Teststelle Oranienburg-Lehnitz befindet sich auf dem ehemaligen Kasernengelände im Mühlenbecker Weg (Ausschilderung befolgen). Eine Anmeldung ist momentan nicht erforderlich. Geöffnet ist die Teststelle von montags bis freitags zwischen 08.00 und 18.00 Uhr. Eine Bescheinigung über das Testergebnis wird erstellt. Ein einheitliches Zeugnis über das Testergebnis ist auf Bundesebene in Arbeit. Mehr Informationen auf der Website des Landkreises: www.oberhavel.de.

Hinweis: Das Gesundheitsamt Oberhavel weist darauf hin, dass an den Teststellen nur Personen getestet werden können, die symptomfrei sind. Personen mit Krankheitszeichen, die den Verdacht einer Coronainfektion nahelegen – wie Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, aber auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen – können sich nicht in der Teststelle testen lassen. Sie müssen bei ihrem Hausarzt einen PCR-Test veranlassen.

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Stadtverwaltung im eingeschränkten Dienstbetrieb

Die Verlängerung des Shutdowns wirkt sich auch auf die Oranienburger Stadtverwaltung aus. So bleibt der eingeschränkte Betrieb bis einschließlich 15. Juni bestehen. Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger:

Per Telefon, E-Mail oder Fax ist die Erreichbarkeit der Verwaltung sichergestellt.

Ausschließlich das Bürgeramt bleibt weiterhin geöffnet, alle anderen Bereiche sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Jedoch endet die Sprechzeit im Bürgeramt donnerstags bereits um 16.00 Uhr. Zudem wird noch einmal eindringlich darum gebeten, persönliche Termine nur wahrzunehmen, wenn sie zwingend erforderlich sind (zum Beispiel ablaufende Personaldokumente, An- und Ummeldungen). Ansonsten mögen Anliegen bitte ausschließlich per Telefon oder E-Mail geklärt werden.

Bereits terminierte Trauungen werden durchgeführt und auch neue Termine für Trauungen können im Standesamt vereinbart werden. Bei Trauungen sind aktuell 5 Personen im Trauraum erlaubt: Das Brautpaar, 2 weitere Personen (evtl. Trauzeugen oder gemeinsame Kinder über 14), gemeinsame in einem Haushalt lebende Kinder unter 14 Jahren sowie die Standesbeamtin oder der Standesbeamte. Alle Beteiligten müssen einen Mund- und Nasenschutz tragen.

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Städtische und andere Einrichtungen

 

Coronabedingt geschlossen sind zurzeit folgende städtische Einrichtungen:

  • Die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen
  • das Regine-Hildebrandt-Haus, das Bürgerzentrum und der Eltern-Kind-Treff. Die Beratungs- und Hilfsangebote im Bürgerzentrum (DRK-Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Verbraucherzentrale etc.) können aber unter den bereits geltenden Hygiene- und Kontaktbestimmungen weiterhin nach Terminabsprache vor Ort wahrgenommen werden.
  • Die städtischen Sporthallen. Der schulische Sportbetrieb wird aber aufrechterhalten, außerdem gibt es ab dem 8. März u.a. Lockerungen für den Sport im Freien (siehe unten).
  • die TURM ErlebnisCity. Informationen finden Sie auf www.erlebniscity.de
  • Die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) hat ihre Einrichtungen ebenfalls geschlossen. Davon betroffen sind:
    • Orangerie – Veranstaltungen entfallen. Infos zu bereits gekauften Karten gibt es in der Tourist-Information (telefonisch Mo. bis Fr. 10 bis 14 Uhr)
    • Schlosshafen
    • Reisemobilstellplatz
    • Tourist-Information. Von Montag bis Freitag ist die TI telefonisch in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unter (03301) 600 81 10 erreichbar.
  • Die Stadtbibliothek ist seit dem 22. März wieder geschlossen. Es kann aber nach wie vor der Bestell- und Abholservice genutzt werden. Bereits entliehene Medien werden noch verlängert. Informationen und Anmeldung unter www.stadtbibliothek-oranienburg.de

 

Wieder geöffnet sind zurzeit folgende Einrichtungen:

  • Der Schlosspark ist momentan für Besucher/innen mit negativem Testergebnis wieder offen – die konkreten Regelungen finden Sie auf der Website www.oranienburg-erleben.de 
  • Der Tier-, Ur- und Freizeitpark Germendorf ist ebenfalls unter Einschränkungen, u.a. mit aktuellem, negativen Testergebnis, wieder geöffnet. Bitte informieren Sie sich auf der Website: www.freizeitpark-germendorf.de

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Politische Gremien: Hybrid-Sitzungen und Livestream

Die SVV- und Ausschuss-Sitzungen werden weiterhin als Hybrid-Sitzung durchgeführt und im Livestream auf www. oranienburg.de/ausschuss-live bzw. auf www.oranienburg.de/svv-live übertragen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation werden Bürgerinnen und Bürger eindringlich darum gebeten, die Möglichkeit des Livestreams zu nutzen und nicht persönlich zu den Ausschusssitzungen zu erscheinen. Anfragen an die Verwaltung mögen vorab schriftlich zugesandt werden.

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Aktuelle Corona-Fallzahlen im Landkreis Oberhavel

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Dienstag, 11.05.2021, bei 51,2.

Bisher sind im Landkreis insgesamt 8.056 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden. Wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz mitgeteilt hat, konnten am Montagabend, 10.05.2021, aus technischen Gründen keine von den Gesundheitsämtern gemeldeten SARS-CoV-2-Fälle an das RKI übermittelt werden. Aus diesem Grund weisen das RKI-Dashboard und das Dashboard des Landes Brandenburg heute Nullmeldungen für alle Brandenburger Landkreise und kreisfreien Städte aus. Die gestrigen Fallzahlen werden am morgigen Mittwoch bei den Fallzahlen des RKI berücksichtigt.

Die Gesamtzahl der COVID19-Fälle seit Beginn der Pandemie verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Landkreis: Birkenwerder: 281 (+0), Fürstenberg/Havel: 325 (+0), Glienicke/Nordbahn: 379 (+1), Gransee: 282 (+0), Großwoltersdorf: 40 (+0), Hennigsdorf: 1.075 (+1), Hohen Neuendorf: 966 (+1), Kremmen: 245 (+0), Leegebruch: 265 (+0), Liebenwalde: 163 (+0), Löwenberger Land: 290 (+0), Mühlenbecker Land: 517 (+0), Oberkrämer: 480 (+0), Oranienburg: 1.698 (+3), Schönermark: 19 (+0), Sonnenberg: 27 (+0), Stechlin: 48 (+0), Velten: 445 (-1), Zehdenick: 527 (+0), ohne Angabe des Wohnortes: 0.

 

Die vollständigen Zahlen finden Sie auf www.oberhavel.de/corona

   

Hinweise zu den Fallzahlen:

Der Landkreis Oberhavel leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Land Brandenburg weiter. Diese Daten gehen nach einer Plausibilitätsprüfung in die tägliche Meldung der Fallzahlen des Landes Brandenburg ein. Durch das Land Brandenburg werden die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weitergeleitet.

Die Angabe der Infektionsfälle in den Kommunen erfolgt auf Basis der Fachanwendung OctoWare. Eine gemeindescharfe Zuordnung der aktiven Infektionsfälle ist auf Grundlage der Fachanwendung nicht gegeben. Die Angabe in Klammern bezieht sich auf die Anzahl der Neuinfektionen im Vergleich zur letzten Veröffentlichung der Fallzahlen durch den Landkreis Oberhavel. Die Angabe der Fälle ohne Angabe des Wohnortes basiert auf Meldungen von Ärzten, Kliniken oder Laboren ohne Angabe der Postleitzahl. Eine Recherche des Wohnortes erfolgt im Verlauf der Bearbeitung des Positivfalls und wird im Zuge dessen nachgetragen. Insofern werden den Kommunen ggf. Fälle nachträglich zugeordnet, die nicht als Neuinfektion in die Gesamtzahl der Infektionen einfließen. In Einzelfällen sind zudem Korrekturen aufgrund ungenauer Zuordnungen erforderlich.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Eine Angabe der Zahl genesener Personen ist auf Grundlage der Fachanwendung nicht möglich. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet.

 


 

Alle Informationen rund um das Corona-Virus und die Maßnahmen (insgesamt und in unserer Region) finden Sie stets aktuell auf www.oberhavel.de/corona