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07.01.2021

Distanzunterricht verlängert - Notbetreuung an Grundschulen und Horten

Als Reaktion auf die weiterhin hohe Zahl an Corona-Infektionen haben sich Bund und Länder auf eine Verlängerung des Lockdowns verständigt. Entsprechend hat auch das Land Brandenburg eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Nach dieser wird es für Schülerinnen und Schüler für weitere zwei Wochen Distanzunterricht geben. Kitas bleiben grundsätzlich geöffnet.

Das Coronavirus breitet sich weiterhin sehr stark aus, so dass Bund und Länder eine Verlängerung des Shutdowns beschlossen haben. Auch in Schulen und Kitas müssen die Kontakte weiterhin reduziert werden.

Schulen/Horteinrichtungen

Präsenzunterricht und Hortbetrieb bleiben demnach im Land Brandenburg bis zum 22. Januar untersagt. Davon ausgenommen sind aber weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen "geistige Entwicklung".

Grundsätzlich gilt, dass alle Schulen und Horte eine Notbetreuung anbieten. Eltern, die bereits eine Bescheinigung für die Notbetreuung in Schule oder Hort erhalten haben, müssen keinen neuen Antrag stellen. Wer bereits eine Bescheinigung zur Notbetreuung hat, kann sein Kind also auch über den 10. Januar hinaus betreuen lassen.

Für alle, die jetzt erstmalig eine Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, gilt: Eine Notbetreuung kann für Kinder erfolgen, deren Eltern in einem kritischen Infrastrukturbereich beschäftigt sind. Eine Auflistung der zu dieser Kategorie zählenden Berufsgruppen (systemrelevante Berufe) finden Sie im Antragsformular (siehe unten).

Vorgehensweise bei Antragstellung

Das Antragsformular (siehe unten) muss vom Arbeitgeber bestätigt werden und ist dann per E-Mail an die Adresse: notbetreuung@oberhavel.de zu richten. Nur vollständige Anträge mit den notwendigen Unterschriften können bearbeitet werden. Nach erfolgter Prüfung erhalten Sie umgehend eine Bestätigung per E-Mail.

Unter der Telefonhotline 03301 601 3400 oder notbetreuung@oberhavel.de stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr werktäglich für Ihre Fragen zur Verfügung.

Krippen/Kindergärten

Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings eindringlich an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen. Um dies etwas zu erleichtern, gibt es 2021 zehn zusätzliche Tage beim Kinderkrankengeld, die nicht nur bei Krankheitdes Kindes, sondern auch für Betreuungszwecke genutzt werden können.

In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas aber auch geschlossen werden, wie es zum Beispiel im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

 

Die geltenden Regelungen - auch zu allen anderen Bereichen - finden Sie in der neuen Eindämmungsverordnung (siehe unten bzw. rechte Randspalte).

Ab dem 18. Januar soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es möglich ist, Grundschulen wieder, zum Beispiel in einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht - zu öffnen.

Dokumente zur Antragstellung