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Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes


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Komplette Neugestaltung bis 2022

Der Bahnhofsplatz wird täglich von tausenden Pendlerinnen und Pendlern genutzt und ist auch der erste Eindruck, den viele Gäste von Oranienburg haben. Deshalb wird er seit März 2019 bis voraussichtlich Frühjahr 2022 repräsentativ, einladend, sicher und barrierefrei umgestaltet.

Immer mehr Menschen nutzen den Oranienburger Bahnhof. Auf Dauer lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse der An- und Abreisenden nur noch unzureichend erfüllen. Radfahrer fanden kaum noch Abstellplätze für ihre Räder, Autos finden keinen Parkplatz und Touristen keine Orientierung, auch das An- und Abfahren der Busse gestaltet sich angesichts der großen Menschenansammlungen zu Stoßzeiten auf dem Vorplatz oftmals problematisch.
Neugestaltung des Oranienburger Bahnhofsplatzes (2019/2020) © lbp-berlin
Neugestaltung des Oranienburger Bahnhofsplatzes (2019/2020) © lbp-berlin

Den Anfang der komplexen Neugestaltung machte der Bau eines Fahrradparkhauses. Das zweigeschossige Fahrradparkhaus inklusive eines Übergangs zur S-Bahn, Gepäckboxen sowie einer öffentlichen Toilette wurde entlang der S-Bahnböschung innerhalb eines Jahres errichtet. Die Zahl der Fahrradstellplätze hat sich damit seit der Fertigstellung im Sommer 2018 von 370 auf ca. 1.000 erhöht.

Der neue zentrale Standort der Busse wurde bereits weitestgehend fertiggestellt. Um die Aufenthaltsqualität des Vorplatzes deutlich zu verbessern, wurde der neue barrierefreie Bushaltestellenbereich nach Norden verschoben und mit einem großen Dach versehen, das Wartende vor Wind und Wetter schützt. Auch an eine gesonderte Haltestelle für den Schienenersatzverkehr wurde gedacht. All dies macht Reisenden sowohl das schnelle und bequeme Umsteigen zwischen verschiedenen Buslinien als auch einen gefahrlosen Übergang zum Bahnverkehr möglich.

Entstanden sind dort auch sogenannte Kiss-and-Ride-(Kurzzeit-)Parkplätze  – insgesamt 13 Stellplätze. Auch sind hier elf neue Taxi-Stellflächen zu finden.

Für diese Umgestaltung mussten ein Gebäude und die alte Fahrradabstellanlage weichen.

Zudem wurde bereits der Park&Ride-Platz Richtung Lehnitzstraße auf 507 Plätze erweitert. Dieser für Pendler/innen gedachte Parkplatz ist nun von der Stralsunder Straße und auch der Lehnitzstraße mit dem Auto zugänglich.

Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes wurde ebenfalls bereits eine neue WC-Anlage errichtet.

Ein übersichtliches Informationssystem sowie eine Neugestaltung der Beleuchtung sollen Ortsunkundigen zukünftig eine leichtere Orientierung bieten. Die Neuanlage der Grünflächen inklusive Sitzgelegenheiten vor der Post und dem alten Runge-Gymnasium werden das Verweilen rund um den Oranienburger Bahnhof attraktiver machen.

Um die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer/innen im Bahnhofsumfeld zu erhöhen, wurde die vor Beginn der Umgestaltung zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf Tempo 20 (sog. verkehrsberuhigter Geschäftsbereich) herabgesetzt. Dadurch ist es möglich, auf die Wiedererrichtung der Bedarfsampel für Fußgänger zu verzichten. Damit die Geschwindigkeitsbegrenzung auch eingehalten wird, werden zwei digitale Geschwindigkeitsanzeiger in der Stralsunder Straße montiert.

Die gesamten Bauarbeiten rund um den Bahnhofsvorplatz sollen bis Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

 

Archiv

Planungsergebnisse 2016

Am 21. April 2016 fand im Runge-Gymnasium eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes statt. Die auf der Veranstaltung gezeigten großformatigen Pläne des umgestalteten Bahnhofsplatzes und des neuen Fahrradparkhauses hängen derzeit im Foyer des Baudezernates in der Stadtverwaltung (Schloss, Haus II, 1. OG, Schloßplatz 1) aus. Die dazugehörige Präsentation können Sie hier herunterladen:

 

 

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