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01.12.2022

Zwei Bomben an der Friedenthaler Schleuse werden am 7.12. entschärft

Bei der Kampfmittelsuche an der ehemaligen Friedenthaler Schleuse wurden zwei metallische Gegenstände in einer Tiefe von etwa zehn Metern gefunden, bei denen es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt. Diese sollen am 7.12. entschärft werden.

Die Arbeiten zur Bergung der beiden Bomben kommen gut voran und verlaufen planmäßig. Nach jetzigem Stand wird zu Dienstag, den 6.12. eine finale Aussage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) erwartet, ob es sich tatsächlich, wie angenommen, um Bombenblindgänger handelt. In diesem Fall ist für Mittwoch, den 7.12. die Entschärfung vorgesehen.

1.000-Meter-Sperrbereich im Falle einer Entschärfung am 7.12.

Folgendes gilt für Mittwoch, den 7.12. im Falle der Bombenentschärfung:

Es tritt ab 8 Uhr ein Sperrbereich mit einem Radius von 1.000 Metern (siehe Datei anbei) rund um den Fundort der beiden Bombenblindgänger in Kraft. Davon betroffen sind rund 2.800 Einwohnerinnen und Einwohner.

Da die Bomben nacheinander entschärft werden müssen, weist die Stadtverwaltung vorsorglich darauf hin, dass die Maßnahme durchaus länger als gewöhnlich dauern kann. Vom Sperrbereich betroffene Anwohner stellen sich bitte darauf ein, dass sie möglicherweise auch erst in den Abendstunden in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Anlaufstellen und Transport bei Evakuierung

Für gesunde Personen und Personen mit nur leichten Erkältungs-Symptomen stehen ab 7 Uhr das Regine-Hildebrandt-Haus in der Sachsenhausener Straße 1 und ab 7.30 Uhr die Turnhalle der Grundschule Sachsenhausen als Anlaufstellen zur Verfügung. Die Turnhalle ist erreichbar über den Freienhagener Weg. Hier stehen auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung. An beiden Anlaufstellen werden Teststationen vorgehalten - für den Fall, dass leichte Corona-Symptome vorliegen. Bei einem negativen Testergebnis darf die Anlaufstelle mit einer FFP2-Maske besucht werden. Es gelten ausschließlich die Tests vor Ort, da nur ein tagesaktueller Test anerkannt wird. Diese Vorgaben sind mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel abgestimmt.

Für Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, steht ab 7.30 Uhr, unabhängig davon, ob sie keine oder leichte Symptome zeigen, die Turnhalle der Germendorfer Grundschule im Wiesenweg 4a zur Verfügung. Entsprechend der Vorgabe des Gesundheitsamtes ist das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben.

Alle aufgeführten Anlaufstellen sind eigenständig anzufahren. In den Anlaufstellen werden kleine Snacks und Getränke vorgehalten. Weitere Verpflegung und sonstige Hilfsmittel oder Medikamente sind bitte selbst mitzubringen.

Personen, die schwer erkrankt sind und Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen aufweisen und sich hinlegen müssen, melden sich bitte ab dem 5.12. unter der Telefonnummer (03301) 600 900 bei der Stadtverwaltung. Hier werden separate Information zur Unterbringungsmöglichkeit erteilt. Eine Verpflegung ist hier bitte selbst mitzubringen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist erforderlich.

In der Grundschule Germendorf und der Anlaufstelle für die schwer an Corona Erkrankten Personen wird jeweils eine Pflegekraft vorgehalten.

Personen, die nicht selbstständig den Sperrkreis verlassen können und Hilfe beim Transport benötigen, setzen sich bitte unter der Telefonnummer (03301) 600 901 mit der Stadtverwaltung in Verbindung. Diese ist auch jetzt schon geschaltet.

Für weitere Fragen zum Sperrkreis ist das Bürgertelefon unter (03301) 600 900 zu folgenden Zeiten geschaltet:

5.12.: 8.00 – 15.00 Uhr

6.12.: 8.00 – 15.00 Uhr

7.12.: 7.00 – 16.00 Uhr

Busverkehr
Die Buslinien 801, 802 und 803 werden am Tag der Bombenentschärfung über die B96 neu umgeleitet. Die Buslinie 821 wird von der Innenstadt aus, über die Kremmener Straße nach Tiergarten umgeleitet. Bitte informieren Sie sich auch auf den Seiten der OVG, diese wird ebenfalls noch eigene Informationen veröffentlichten.