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22.01.2021

Lockdown bis 14. Februar verlängert – Stadtverwaltung und städtische Einrichtungen nur eingeschränkt geöffnet

Corona-Krise: Mit der von Bund und Ländern beschlossenen Verlängerung des Lockdowns tritt ab Samstag 23.1., auch im Land Brandenburg eine neue Eindämmungsverordnung in Kraft getreten.

Mit der ab Samstag geltenden, inzwischen 5. Eindämmungsverordnung orientiert sich das Land Brandenburg weitestgehend an den Vorgaben der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 19. Januar. Alle bisher gültigen Maßnahmen bleiben mit weiteren Einschränkungen bis zum 14. Februar bestehen.

Folgendes hat sich geändert, bzw. ist neu hinzugekommen:

  • Pflicht zur Ermöglichung von Homeoffice und Nutzung von flexiblen Arbeitszeiten
  • Im öffentlichen Nahverkehr, auf der Arbeit sowie in den Geschäften ist das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken Pflicht
  • In Alten- und Pflegeheimen werden mehrmals wöchetlich Schnelltests für Beschäftigte umgesetzt
  • Zusammenkünfte sind nur noch mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes erlaubt. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
  • Weiterhin gilt die Beschränkung des Bewegungsradius von 15 Kilometern um den jeweiligen Landkreis herum, solange der Inzidenzwert von 200 überschritten ist– ausgenommen sind Fahrten zur Arbeit und zum Arzt
    (im >> BrandenburgViewer können Sie in einer Karte sehen, wie weit der Radius von Ihrem Wohnort in Berlin/Brandenburg aus reicht)
  • Der Präsenzunterricht an Schulen bleibt weiterhin ausgesetzt, ausgenommen sind Abschlussklassen und Förderschulen (geistige Entwicklung)
  • Kitas bleiben geöffnet, an Eltern wird aber appelliert, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen

Zum Nachlesen im Wortlaut finden Sie hier die 5. Verordnung: Aktuelle Eindämmungsverordnung für das Land Brandenburg


 

Stadtverwaltung weiterhin im eingeschränkten Dienstbetrieb

Die Verlängerung des Shutdowns wirkt sich auch auf die Oranienburger Stadtverwaltung aus. So bleibt der Notbetrieb bis mindestens zum 14.02. bestehen. Das bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger:

Per Telefon, E-Mail oder Fax ist die Erreichbarkeit der Verwaltung sichergestellt.

Ausschließlich das Bürgeramt bleibt weiterhin geöffnet, alle anderen Bereiche sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Jedoch endet die Sprechzeit im Bürgeramt donnerstags bereits um 16.00 Uhr. Zudem wird noch einmal eindringlich darum gebeten, persönliche Termine nur wahrzunehmen, wenn sie zwingend erforderlich sind (zum Beispiel ablaufende Personaldokumente, An- und Ummeldungen). Ansonsten mögen Anliegen bitte ausschließlich per Telefon oder E-Mail geklärt werden.

Bereits terminierte Trauungen werden durchgeführt und auch neue Termine für Trauungen können im Standesamt vereinbart werden. Die Personenhöchstzahl bei Trauungen hat sich nicht geändert, weiterhin sind 8 Gäste und das Brautpaar zulässig.

Politische Gremien: Hybrid-Sitzungen und Livestream

Die in der nächsten Woche beginnenden Ausschuss-Sitzungen werden weiterhin als Hybrid-Sitzung durchgeführt und im Livestream auf www. oranienburg.de/ausschuss-live übertragen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation werden Bürgerinnen und Bürger eindringlich darum gebeten, die Möglichkeit des Livestreams zu nutzen und nicht persönlich zu den Ausschusssitzungen zu erscheinen. Anfragen an die Verwaltung mögen vorab schriftlich zugesandt werden.

 

Städtische und andere Einrichtungen

Von der Schließung betroffen sind auch folgende städtische Einrichtungen:

  • Die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen
  • das Regine-Hildebrandt-Haus, das Bürgerzentrum und der Eltern-Kind-Treff. Die Beratungs- und Hilfsangebote im Bürgerzentrum (DRK-Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Verbraucherzentrale etc.) können aber unter den bereits geltenden Hygiene- und Kontaktbestimmungen weiterhin nach Terminabsprache vor Ort wahrgenommen werden.
  • Die städtischen Sporthallen. Der schulische Sportbetrieb wird aber aufrechterhalten.
  • Die Stadtbibliothek. Ab Donnerstag, 14.1. kann aber der Bestell- und Abholservice wieder starten. Die Onleihe-Oberhavel, wo rund um die Uhr digitale Medien entliehen werden können, sowie das Filmstreaming-Portal Filmfriend stehen weiterhin zur Verfügung.
  • die TURM ErlebnisCity. Informationen finden Sie auf www.erlebniscity.de

Die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) hat ihre Einrichtungen ebenfalls geschlossen. Davon betroffen sind:

  • Orangerie – Veranstaltungen entfallen. Infos zu bereits gekauften Karten gibt es in der Tourist-Information (telefonisch Mo. bis Fr. 10 bis 14 Uhr)
  • Schlosspark (Dauerkartenbesitzer/innen können die Gültigkeit ihrer Jahreskarten um die Dauer der Schließung des Parks verlängern lassen).
  • Schlosshafen
  • Reisemobilstellplatz
  • Tourist-Information. Von Montag bis Freitag ist die TI telefonisch in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unter (03301) 600 81 10 erreichbar.

 


Fallzahlen und Inzidenzwert

Mit Stand vom Donnerstag, 21.01.2021 (12.00 Uhr), gibt es 777 bestätigte COVID19-Infektionen im Landkreis Oberhavel, davon 184 in Oranienburg. 

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Donnerstag, 21.01.2021, bei 327,8 (Quelle Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg, 21.01.2021, 08.00 Uhr).


Alle Informationen rund um das Corona-Virus und die Maßnahmen (insgesamt und in unserer Region) finden Sie stets aktuell auf www.oberhavel.de/corona