Seiteninhalt
22.01.2021

Distanzunterricht an Schulen verlängert, Kitas bleiben grundsätzlich geöffnet

Das Coronavirus breitet sich weiterhin sehr stark aus, so dass Bund und Länder eine Verlängerung des Shutdowns beschlossen haben. Nach der neuen Eindämmungsverordnung, die am Samstag, 23. Januar, in Kraft tritt, wird es in Brandenburg bis einschließlich zum 14. Februar auch weiterhin Distanzunterricht für Schülerinnen und Schüler geben. Kitas bleiben grundsätzlich geöffnet.

Schulen/Horteinrichtungen

Präsenzunterricht und Hortbetrieb bleiben demnach im Land Brandenburg bis zum 14. Februar untersagt. Davon ausgenommen sind aber weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen "geistige Entwicklung".

Grundsätzlich gilt, dass alle Schulen und Horte eine Notbetreuung anbieten. Eltern, die bereits eine Bescheinigung für die Notbetreuung in Schule oder Hort erhalten haben, müssen keinen neuen Antrag stellen. Wer bereits eine Bescheinigung zur Notbetreuung hat, kann sein Kind also auch weiterhin betreuen lassen.

Für alle, die jetzt erstmalig eine Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, gilt: Eine Notbetreuung kann für Kinder erfolgen, deren Eltern in einem kritischen Infrastrukturbereich beschäftigt sind. Eine Auflistung der zu dieser Kategorie zählenden Berufsgruppen (systemrelevante Berufe) finden Sie im Antragsformular (siehe unten).

Vorgehensweise bei Antragstellung

Das Antragsformular (siehe unten) muss vom Arbeitgeber bestätigt werden und ist dann per E-Mail an die Adresse: notbetreuung@oberhavel.de zu richten. Nur vollständige Anträge mit den notwendigen Unterschriften können bearbeitet werden. Nach erfolgter Prüfung erhalten Sie umgehend eine Bestätigung per E-Mail.

Unter der Telefonhotline 03301 601 3400 oder notbetreuung@oberhavel.de stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr werktäglich für Ihre Fragen zur Verfügung.

Krippen/Kindergärten

Krippen und Kindergärten bleiben grundsätzlich wie bisher geöffnet. Es wird allerdings noch einmal nachdrücklich an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen. Sollte der Inzidenzwert allerdings über mehrere Tage den Wert 300 überschreiten, müssen die Kitas geschlossen werden. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von Landräten geschlossen werden, wenn es aufgrund der lokalen Infektionslage als notwendig erachtet wird.

Betreuung/Kinderkrankengeld

Um die Betreuungssituation für Eltern etwas zu erleichtern, gibt es 2021 zehn zusätzliche Tage beim Kinderkrankengeld, die nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch für Betreuungszwecke genutzt werden können. Dafür reichen Sie bitte einfach bei der Krankenkasse eine Bescheinigung der Schule bzw. der Kita ein, die belegt, dass diese geschlossen ist. Sie können dafür das von der Bundesregierung bereitgestellte Musterformular nutzen (siehe »Dokumente«).

 Die geltenden Regelungen - auch zu allen anderen Bereichen - finden Sie vollumfänglich in der neuen, 5. Eindämmungsverordnung. Sobald diese der Stadt Oranienburg vorliegt, stellen wir diese zum Nachlesen hier zur Verfügung.

Dokumente zur Antragstellung Notbetreung