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LiteraturFieber: Vanne van Ares liest aus »Der Marionettenmacher«

Datum:

24.06.2024

Uhrzeit:

18:00 Uhr

Ort:

Regionalmuseum Oberhavel (ReMO)

Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

(03301) 601-5770
E-Mail schreiben
Website besuchen

Ortschaft:

Oranienburg

Kosten:

8,00 €
Vorherige Anmeldung unter remo@oberhavel.de und Barzahlung vor Ort

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Vanne van Ares wuchs im Leinebergland auf und ist Diplom-Übersetzerin und Autorin. Bereits als Studentin hat sie an der deutschen Übersetzung von »Paula, du bist Laura! Geraubte Kinder in Argentinien« von Analía Argento mitgearbeitet und die Kurzgeschichte »Marvins Herz« des Künstlers Herr Horst lektoriert. 2023 erschien ihr historischer Berlin-Krimi »Der Marionettenmacher« beim periplaneta Verlag.

»Der Marionettenmacher - Kommissar Kron ermittelt» von Vanne van Ares.
»Der Marionettenmacher - Kommissar Kron ermittelt» von Vanne van Ares.

Berlin 1952. Als die Polizei erneut zu einem außergewöhnlichen Tatort ausrücken muss, wird jedem klar, dass ein Serientäter umgeht: Wieder wurde eine Frau wie eine Marionette an Seilen aufgehängt und grausam verstümmelt – daneben ein Grammophon, das Kriegsschlager abspielt. 

Kriminalrat Müller überträgt Karl Kron die Leitung der neu gegründeten Soko Strippenzieher, obwohl er ihn nicht leiden kann. Denn der junge Kommissar und Frauenheld missachtet gern die vorgeschriebenen Dienstwege und zeigt zu wenig Respekt gegenüber seinen Vorgesetzten. Weil aber nicht nur Kron ein Geheimnis mit sich herumschleppt, gerät der Fall schnell aus dem Ruder und der Kommissar selbst ins Visier der Ermittlungen.

Ein authentischer, historischer Berlin-Krimi im Spannungsfeld zwischen Kriegstrauma, Wirtschaftswunder und der gerade unaufhaltsam fortschreitenden Teilung der Stadt.


Die Lesung, zu der das ReMO – Regionalmuseum Oberhavel einlädt, findet im Regionalmuseum Oberhavel im Schloss Oranienburg, Schlossplatz 1, statt. Beginn ist um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Die Kreismusikschule Oberhavel unterstützt die Veranstaltung musikalisch. Der Entritt für die Autorenlesung kostet 8,00 Euro und kann nur bar vor Ort bezahlt werden. Die Reservierung ist ab sofort per E-Mail an remo@oberhavel.de oder telefonisch unter 03301 601-5985 möglich.

 

Die Autorin

Name? Vanne van Ares.

Haupt- oder nebenberuflich Autorin? Mein Geld verdiene ich als Leiterin der Fremdsprachenabteilung in einer Schule für Erwachsenenbildung.

Wie würden Sie Ihren bisherigen Werdegang in vier W-Worten beschreiben? Wessi, Weltenbummlerin, Wortkaderschmiedenabsolventin, Wissensvermittlerin.

Was war Ihre größte Herausforderung? Cello spielen. Ist es immer noch!

Familie? Freund, Hund, Zierfische und ca. 1.000.000 Bienen.

Was hat Sie gereizt, einen historischen Krimi zu schreiben? Zum einen die Kombi aus der Genealogie meiner Mutter, geschichtlichem Interesse und einer Vorliebe für Krimis. Zum anderen der Spaß am Wort, der wahrscheinlich in meiner Ausbildung als Linguistin begründet ist. 

Gibt es die perfekte Schreibumgebung? Sonntags, wenn es regnet.

Woher nehmen Sie Ideen für das Buch? Ganz unterschiedlich. Manche Charaktere basieren auf realen Personen oder Begebenheiten. Ansonsten ist die Welt da draußen die beste Inspirationsquelle. 

Lieblingszitat? Ich habe viele, je nach Situation mal das eine oder das andere. Im Bezug auf das Schreiben: "Der Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen." von Kurt Tucholsky und "Language is a virus from outer space." von William S. Burroughs.

 

Zur Reihe LiteraturFieber in Oberhavel

Im Jahr 2023 war die Reihe LiteraturFieber zum ersten Mal für verschiedene Genres geöffnet worden. Nachdem in den Anfangsjahren Kriminalromane im Fokus standen, lud das ReMO im vergangenen Jahr auch zu Lesungen der Heimatgeschichte oder zum Thema Alzheimer ein. Die 70 Plätze des Kinosaals im Filmpalast Oranienburg waren regelmäßig innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Höhepunkte der zehnteiligen Lesereihe waren die Abende mit Grimme- Preisträgerin Andrea Sawatzki, die den großen Kinosaal mit 240 Plätzen füllte, als sie im Dezember ihren autofiktionalen Roman „Brunnenstraße“ vorstellte, sowie mit Andreas Pflügers preisgekrönter Spionagegeschichte „Wie Sterben geht“. Das LiteraturFieber hat inzwischen ein Stammpublikum gewonnen. Es entwickeln sich im Anschluss an jede Lesung regelmäßig intensive Gespräche mit den Autorinnen und Autoren in angenehmer Atmosphäre.

Auch im laufenden Jahr 2024 sind vielseitige Lesungen geplant – vom gesellschaftspolitischen Krimi bis zu Neuerscheinungen junger Autorinnen und Autoren.