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27.04.2026

»Oranienburg inklusiv« - Jahresempfang in der Stadtbibliothek am 6. Mai

Schon 2019 hat sich die Stadtverwaltung auf den Weg gemacht, Inklusion in Oranienburg weiter voranzutreiben. Mit dem Projekt „Oranienburg inklusiv“ war sie seinerzeit die erste Stadt im Land Brandenburg, die damals mit einem konkreten Fahrplan systematisch begonnen hatte, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Bei einem Inklusiven Jahresempfang soll am Mittwoch, den 6. Mai, der neue Aktionsplan 2026 – 2028 vorgestellt werden. 

Es ist der fünfte seiner Art, er umfasst eine Vielzahl an Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung in der Stadt das Leben erleichtern sollen. Dazu zählen zum Beispiel Infomaterialien in Leichter Sprache, barrierefreie Bushaltestellen und Zugänge zu städtischen Einrichtungen oder technische Erleichterungen wie sich automatisch öffnende Türen.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse des aktuellen Aktionsplans 2024 – 2026 vorgestellt. „Inklusion entsteht nicht auf dem Papier, sondern im Alltag unserer Stadt. Mit den Aktionsplänen schauen wir gemeinsam darauf, was schon gelungen ist – und was wir noch verändern wollen“, sagt der Behindertenbeauftragte der Stadt, Holger Dreher, der das Projekt koordiniert.

Am Projekt „Oranienburg inklusiv“ arbeiten viele Menschen aus Verwaltung, Politik und den städtischen Gesellschaften zusammen. In der Stadtverwaltung sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Dezernaten geschult worden, die inzwischen als Multiplikatoren für das Projekt fungieren und das Thema in ihren Ämtern verankern. Wichtiger Partner ist zudem der Arbeitskreis für Menschen mit Behinderungen in Oranienburg (AKBO) – ein ehrenamtliches Gremium, das sich für die Interessen und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt.

Veranstaltungsbeginn ist um 16 Uhr. Künstlerische Beiträge der Musikschule »Klangfarbe Orange« und des Lebenshilfe e.V. runden das Programm ab. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich auszutauschen. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und Holger Dreher.

Zuvor Infos und Aktionen von 13 bis 15 Uhr vor der Stadtbibliothek

Bereits im Vorfeld lädt der Platz vor der Bibliothek zu inklusiven Begegnungen ein. Anlässlich des »Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen« gibt es dort von 13 bis 15 Uhr verschiedene Informationsangebote und Aktionen rund um das Thema Inklusion. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich an den Ständen zu informieren, sich in Blindenschrift zu versuchen und bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen.