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15.01.2026

Verschoben: Ideen-Workshop zum Klimaanpassungskonzept

[Die Veranstaltung musste leider verschoben werden. Sobald ein neuer Termin feststeht, werden wir diesen bekanntgeben.]

Wie schützt sich Oranienburg vor Hitze? Ein Klimaanpassungskonzept, das die Stadt Oranienburg derzeit erarbeitet, soll Antworten liefern. Im Januar findet zudem ein Ideen-Workshop statt, alle Oranienburgerinnen und Oranienburger sind eingeladen. 

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Trockenheit, Starkregen und Stürme: Die Veränderungen des Klimas stellen auch die Stadt Oranienburg vor große Herausforderungen – und sie fordern ein gemeinsames Handeln. Um die Menschen in Oranienburg besser vor den Risiken, insbesondere durch Hitze, zu schützen, möchte die Stadtverwaltung ein Klimaanpassungskonzept entwickeln. Im Juli fand bereits eine erste öffentliche Veranstaltung dazu statt. Dabei ging es vor allem um das Thema Hitze – welche Risiken sich daraus ergeben und welche Chancen es gibt, besser damit umzugehen.

Am Donnerstag, den 15. Januar lädt die Stadt Oranienburg nun zu einer weiteren Veranstaltung ein: In einem Workshop sollen erste Maßnahmen diskutiert werden, wie sich Oranienburg gut auf die veränderten Umweltbedingungen vorbereiten kann.

Bei der Auftaktveranstaltung zum städtischen Klimaanpassungskonzept im Juli wurde eine Klimarisikoanalyse vorgestellt, die konkrete mögliche Folgen für das Oranienburger Stadtgebiet benennt: Überschwemmte Straßen, umgekippte Bäume und überlastete Kanalsysteme, die zu Verkehrseinschränkungen führen oder ganze Ortsteile abschneiden − wie in diesem Jahr nach heftigen Unwettern und Sturmböen in Friedrichsthal und Malz. Auch öffentliche Gebäude, wie Schulen oder Kitas und die Gedenkstätte Sachsenhausen, erleiden Schäden, die zu hohen Kosten führen. Ebenso das Stadtgrün ist von den Folgen, das unter der Kombination von Trockenheit und Starkregen leidet, betroffen. Vor allem der Schlosspark benötigt eine angepasste Bepflanzung an die neuen Umweltbedingungen, um trotz Wasserknappheit weiterhin ein attraktiver Besuchermagnet sein zu können. Aber auch in der restlichen Stadt kommt es zu Borkenkäferbefall, Stoffausträgen bei Aussaaten und ausgetrockneten Flussläufen, wie im Fall des Stintgrabens und der Bäke. Der Grundwasserspiegel sinkt zum Teil so stark, dass die Löschwasserentnahme für die Feuerwehren insbesondere in den Ortsteilen zu einer Herausforderung wird. Zudem steigt die Gefahr der Selbstentzündung von Kampfmitteln bei über 25 Grad.

Die Ergebnisse der Klimarisikoanalyse werden in den folgenden Monaten mit weiteren Informationen aufbereitet und als Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz von Bevölkerung, Infrastruktur und Wirtschaft genutzt. Zum Ideen-Workshop am 15. Januar sind alle Oranienburgerinnen und Oranienburger, Fachakteure, Politikerinnen und Politiker sowie Ortsbeiräte eingeladen. „Wir möchten alle im Boot haben“, so Enrico Wießner, Dezernent für Stadtentwicklung. „Der Weg zum Klimaanpassungskonzept kann nur dann erfolgreich begangen werden, wenn wir alle mitnehmen und den Prozess unter möglichst großer Beteiligung vollbringen.“

Beginn der Veranstaltung ist am Donnerstag, den 15. Januar um 17 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter klimaschutz@oranienburg.de. Veranstaltungsort ist das Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße 17.

 

Erstveröffentlichung am 27.11.2025