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Radtourismus

Oranienburg wird von einer Vielzahl verschiedener, überwiegend zertifizierter Themenradwege durchzogen. Diese Seite bietet Ihnen eine Übersicht.

Radfernwege

  • Der bekannteste ist Radweg ist der internationale Radfernweg Berlin-Kopenhagen, über den auch die Deutschland Route D 11 (Abschnitt Ostsee-Oberbayern) verläuft.
  • Besonders bei den holländischen Radfahrern beliebt ist der 334 km lange Havel-Radweg, der dem Fluss auf abwechslungsreichen Wegen bis zu seiner Mündung in die Elbe folgt und dabei vollgepackt mit preußischer Geschichte ist.
  • Die Königin-Luise-Route folgt auf königlichen Spuren den wichtigsten Lebensstationen Luises in Mecklenburg, Bandenburg und Berlin.
  • Mit vier Sternen zertifiziert wurde der Radweg Historische Stadtkerne Route 2, die in einem Rundkurs Gransee mit Kremmen verbindet und direkt am Oranienburger Schloss verläuft.
  • Die 300 km lange Regionalparkroute »Rund um Berlin« führt als Ring rund um die Bundeshauptstadt und verknüpft jeweils die S-Bahn-Endhaltepunkte miteinander. Die Regionalparkroute verläuft auf überwiegend gut ausgebauten Wegen abseits verkehrsreicher Straßen und im Oranienburger Stadtgebiet von Leegebruch kommend durch Eden bis zum Schloss, fortgesetzt wird sie über das Zentrum, die Lehnitzschleuse nach Schmachtenhagen und Wensickendorf.

Regionale Radwege

  • Der Löwenberger Land-Radweg wurde als einer von mehreren Zubringern bzw. Abzweigen des Radweges Berlin-Kopenhagen konzipiert. Er hat seinen Ausgangspunkt auf Höhe der Grabowseebrücke in Friedrichsthal und führt über Liebenthal nach Lindow bei Neuruppin.
  • Der Seen-und Kultur-Radweg ist ein 215 km langer Rundkurs im Ruppiner Land, der  u. a. die Städte Neuruppin, Rheinsberg und Oranienburg miteinander verbindet.
  • Einen 50 km langen Rundkurs bietet der Holländer-Rundweg, der anlässlich der Landesgartenschau ausgebaut wurde, um die Städte Liebenwalde und Oranienburg miteinander zu verbinden.

Knotenpunktwegweisung – Perfekt für Tagesausflüge

Knotenpunktwegweisung in Oranienburg
Knotenpunktwegweisung in Oranienburg

Radeln nach Zahlen: Mit der Knotenpunktwegweisung ist der Tagesausflug einfach zu bewerkstelligen. Radfahrerinnen und Radfahrer müssen sich fortan nur noch Zahlen merken, denen sie auf dem vorab gewählten Rundkurs folgen.

Knotenpunkte befinden sich dort, wo sich touristisch bedeutsame Radwege kreuzen. Diese Kreuzungen waren kreisweit bereits mit den eingangs erwähnten Zielwegweisern beschildert, wurden nunmehr aber durch eine dreiseitige Knotenpunktnummer ergänzt. Die Nummern sind einheitlich in weißer Farbe auf roten Grund gehaltenen und auf das vorhandene Wegweisungssystem gesetzt worden. Unter den Zielwegweisern wird die entsprechende Nummer des nächstliegenden Knotenpunktes angebracht, der in der relevanten Fahrtrichtung liegt. Um sich auch ohne eigenes Kartenmaterial zu orientieren oder um die Radtour spontan variieren zu können, wurden die Knotenpunkte wahlweise mit kleinen oder großen Übersichtstafeln ausgestattet, die entweder einen Ausschnitt der umliegenden Knotenpunkte oder der Region zeigen.

Von den insgesamt 129 kreisweit installierten Knotenpunkten wurden in Oranienburg 15 Standorte beschildert und mit Infotafeln ausgestattet. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rd. 18.500 €, wovon die Stadt rd. 3.700 € trägt.

Die Umsetzung der Knotenpunktwegweisung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Oberhavel und aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur – GRW-Infrastruktur“ gefördert.

Die Übersichtskarte der Knotenpunktwegweisung finden Sie hier. Oder Sie bestellen die gedruckte Karte direkt hier.

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