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Jugendcafé Bernauer Str. 61

Braucht Oranienburg einen neuen Jugendort in zentraler Lage? Der Oranienburger Jugendbeirat sieht dies seit langem so. Er vertritt die Meinung vieler Oranienburger Jugendlicher, dass es in der Innenstadt ein Jugendcafé geben soll.

Neuigkeiten beim Thema Jugendcafé! (Stand: Januar 2022)

Im Dezember 2021gab es einige Vor-Ort-Termine in den zukünftigen Räumlichkeiten des geplanten Jugendcafés. Vorrangig ging es dabei um technische Fragen und Fragen des Umbaus: Wo müssen welche Leitungen liegen? Wie viele Steckdosen braucht es in welchen Räumen? Welche Wände sollen raus oder rein? Wo wird die Küche sein(müssen)?

Parallel dazu hat die Verwaltung begonnen, nach einem geeigneten anerkannten Träger der freien Jugendhilfe zu suchen, der zukünftig das Jugendcafé betreuen wird.

Wenn alles wie geplant läuft, kann der beauftragte Träger der freien Jugendhilfe bereits ab Mai beginnen, die Eröffnung der Jugendcafés gemeinsam mit interessierten jungen Menschen vorzubereiten. Denn das soll auch weiterhin im Mittelpunkt des Projektes stehen- Gemeinsam mit jungen Menschen.

Dabei wird es dann zuerst um die Gestaltung der verschiedenen Räumlichkeiten gehen. Die Ideen, die im Beteiligungsprozess Anfang 2020 dazu gesammelt wurden, werden hierfür die Grundlage bilden.

Was bisher geschah...

Die Stadtverordneten hörten den Jugendbeirat und ließen sich von dessen Argumenten überzeugen. Sie beauftragten die Verwaltung der Stadt damit, geeignete Räumlichkeiten in der Innenstadt zu suchen und diese dann für ein Jugendprojekt vorzubereiten und zur Verfügung zu stellen.

Ein geeigneter Ort wurde in der Bernauer Str. 61 gefunden. Die Räumlichkeiten, die zuletzt mehrere Jahre leer standen, bieten viel Platz.

Aber wie soll dieser neue Jugendort nun aussehen? Was soll zukünftig in der Bernauer Str. 61 stattfinden?

Im Januar und Februar 2020 machte sich die Verwaltung auf den Weg, um  Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie lud dazu ein, vor Ort gemeinsam zu überlegen, wie es zukünftig dort sein soll. Besonders angesprochen wurden diejenigen Oranienburger*innen, die die neuen Räumlichkeiten zukünftig nutzen können. Das sind junge Menschen, die in Oranienburg leben oder hier zur Schule gehen. Aber auch Gewerbetreibende, die Nachbarschaft und Kommunalpolitiker*innen wurden gebeten, sich einzubringen.

Gibt es Befürchtungen, Ängste oder Fragen, wenn in der unmittelbaren Nachbarschaft ein Ort für junge Menschen geschaffen wird?

Während einer Ideenwerkstatt im Januar wurden auch diese Fragen diskutiert. Das Thema „Neues Jugendcafé in der Innenstadt“ stieß in Oranienburg auf so viel Interesse, dass die Räumlichkeiten in der Bernauer Str. 61 gut besucht waren, wie lange nicht mehr. Etwa 80 Interessierte und Engagierte erarbeiteten gemeinsam, für was die neuen Räumlichkeiten zukünftig Raum bieten sollen.

In der zweiten Veranstaltung, zu der als Planungswerkstatt Schüler*innen von Oranienburger weiterführenden Schulen und der Klassenstufe 6 der Grundschulen eigeladen waren, arbeiteten junge Menschen zu 10 Themen. Sie fanden kreative Lösungen für 8 Aufenthaltsbereiche und 2 Querschnittsthemen. Für alle Bereiche als besonders wichtig haben sie  das Vorhandensein von Highspeed-WLAN bestimmt.

Ein neues Jugendcafé in Oranienburg
Ein neues Jugendcafé in Oranienburg


Zu Beginn des Jahres haben viele Menschen mit großem Interesse verfolgt, dass die Stadt plant, einen neuen Jugendort in bester Innenstadtlage zur Verfügung zu stellen.

Es gab einen zweistufigen Beteiligungsprozess, in welchen sich im Januar und Februar mehr als einhundert interessierte, vor allem junge Menschen, einbrachten.

Mit dem Ziel, den neuen Jugendort bereits zum Ende 2020 öffnen zu können, wurde der Beteiligungsprozess erfolgreich abgeschlossen.


Als nächste Schritte müssen              

  • eine Nutzungsänderung beantragt,
  • einige bauliche Veränderungen umgesetzt
  • und ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe beauftragt werden, den neuen Jugendort zu gestalten und zu betreuen.

Sobald die Nutzungsänderung genehmigt wurde, können bauliche Veränderungen beauftragt werden wie der Einbau eines behindertengerechten WC und eventuell festgelegte weitere Änderungen.

Parallel dazu soll mit der Suche eines geeigneten Trägers begonnen werdent. Eine Grundvoraussetzung für die Eignung eines solchen Trägers ist die Anerkennung als Jugendhilfeträger. Weitere wichtige Kriterien werden gemeinsam mit dem Jugendbeirat erarbeitet. Ein besonders wichtiges Kriterium steht aber bereits fest. Der zukünftige Träger muss die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses berücksichtigen und diesen gemeinsam mit interessierten jungen Menschen weiter führen.