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11.02.2026

Jugendforum und Jugendbudget gehen in eine neue Runde 

Hier findet Jugend statt: Ab sofort nimmt die Stadtverwaltung wieder Ideen für das Jugendbudget entgegen. Am 11. Februar findet außerdem das Jugendforum statt - hier können sich junge Menschen mit Verwaltung, Politik und anderen Experten über ihre Vorstellungen und Wünsche zu unserer Stadt austauschen.

Wer zwischen 12 und 26 Jahre alt ist und entweder in Oranienburg wohnt oder zur Schule geht, darf sich wieder etwas einfallen lassen: Zum vierten Mal in Folge stellt die Stadt Oranienburg ein Jugendbudget zur Verfügung, mit dem Projekte von und für junge Menschen aus der Stadt verwirklicht werden. Bis zum 11. März nimmt die Verwaltung Ideen entgegen, die anschließend auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden.

Vorschläge für das Jugendbudget

Die Bandbreite möglicher Projekte ist groß: Workshops, Partys, Medienprojekte, Kunst- oder Umweltaktionen – vieles ist denkbar. Die Projekte können im öffentlichen Raum oder in Jugendclubs, an Orten wie der Bibliothek, dem Schlosspark oder dem Sportplatz nebenan stattfinden. Wichtig ist, dass die Vorschläge möglichst konkret beschrieben werden. Das Finanzielle sollte ebenfalls im Blick behalten werden. „Die Umsetzungskosten dürfen pro Projekt maximal 15.000 Euro betragen“, so Gilbert Collé, Leiter der Stabsstelle für Jugend und Beteiligung, wo das Jugendbudget betreut wird. „Eine Eishalle oder Einkaufszentrum sind also leider nicht drin.“ Wenn die Umsetzung aller umsetzbaren Ideen den finanziellen Rahmen des Jugendbudgets übersteigt, wird über die Vorschläge abgestimmt. Bei der Wahl können dann wieder alle jungen Menschen mitmachen, die in Oranienburg wohnen oder zur Schule gehen.

Jugendforum am 11. Februar

Was Kinder und Jugendliche in Oranienburg auf dem Herzen haben, was sie sich für Veränderungen wünschen und wie man diese umsetzen kann – darum geht es auch beim Jugendforum, der zum Jugendbudget gehörenden Beteiligungsveranstaltung, die am Mittwoch, den 11. Februar, von 9:30 Uhr bis 14 Uhr im Louise-Henriette-Gymnasium stattfindet. „Ideen gemeinsam zu entwickeln macht noch mehr Freude als allein und bringt auch oft die besten Ergebnisse“, so Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, die zusammen mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Sozialarbeitenden und anderen Experten ebenfalls vor Ort sein wird. „Wir freuen uns auf euch, lasst uns gemeinsam überlegen, womit wir Oranienburg noch ein bisschen besser und vielleicht auch jünger machen können.“ Die erarbeiteten Vorschläge gehen mit in die Prüfung der Ideen für das diesjährige Jugendbudget ein. Darüber hinaus gibt es am 11. Februar mehrere Workshops, zum Beispiel zu den Themen KI, Hass und Gewalt im Internet, Demokratie, Buch-Upcycling oder Comiczeichnen.

Schon viel umgesetzt

Dank Jugendbudget und Jugendforum konnten in den vergangenen Jahren schon mehr als 30 Projekte verwirklicht werden. So fanden im vergangenen Jahr unter anderem ein Minecraft-Tag, eine Übernachtung im Schlosspark, verschiedene Workshops und eine LAN-Party statt.

Jugendbudget

Vorschläge für das Jugendbudget können an jugendforum@oranienburg.de oder per Post an „Stadt Oranienburg, Stabsstelle für Jugend und Beteiligung, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg“ gesendet werden. Darüber hinaus können die Vorschläge bei den meisten Sozialarbeitenden in den Schulen sowie in der Stadtbibliothek und den Jugendclubs JUCA und CJO eingereicht werden. Hier stehen Wahlurnen und Vordrucke bereit.

Jugendforum

Wer am Jugendforum teilnehmen möchte, kann sich direkt mit seiner Schulsozialarbeit in Verbindung setzen oder sich per Mail unter jugendforum@oranienburg.de anmelden.

Weitere Informationen gibt es auf www.oranienburg.de/jugendbudget