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Ausstellung »1948« – Wie der Staat Israel entstand (11.08.–22.09.)

Die Ausstellung »1948. Wie der Staat Israel entstand.« war ursprünglich als Begleitveranstaltung zu einem Delegationsbesuch aus der Stadt Kfar Jona gedacht. In diesem Rahmen sollte der Partnerschaftsvertrag zwischen Oranienburg und der israelischen Stadt unterzeichnet werden. Wegen der Corona-Pandemie musste der Besuch kurzfristig abgesagt werden. An der Ausstellung wurde dennoch festgehalten, um im Rahmen der entstehenden Partnerschaft allen Einwohner/innen und Besucher/innen der Stadt Oranienburg die Möglichkeit zu bieten, sich umfassend über die Gründung und Geschichte des Staates Israel zu informieren.

Denn noch immer kursieren Gerüchte und oft gefährliches Halbwissen zur Vorgeschichte und zu den konkreten Bedingungen der Gründung sowie zum Aufbau und zur Sicherung des jüdischen Staates – nicht selten führt dies zu dem, was man heute »israelbezogenen Antisemitismus« nennt.

»1948. Wie der Staat Israel entstand.«, hilft dabei, hartnäckige Missverständnisse auszuräumen und eigene, neue Zugänge zur Geschichte des jüdischen Staates zu schaffen. Sie vermittelt auf 32 Tafeln Fakten zur Vorgeschichte und zur Entwicklung des jüdischen Staates.

Die Ausstellung ist offen für alle interessierten Menschen, bietet sich aber vor allem auch für Schülerinnen und Schüler an (siehe Gruppenbesuche).

Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesbeauftragten gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein.

 

Ausstellungsdaten

Die Ausstellung ist vom 11. August bis 22. September in der Oranienburger Tourist-Information am Schlossplatz 2 zu sehen und sechs Tage in der Woche zugänglich.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Tourist-Information – montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr – besucht werden. Eine Mund-/Nasenbedeckung ist erforderlich.

Gruppenbesuche: Da sich unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregelungen nur etwa 8 bis 10 Personen gleichzeitig im Ausstellungsbereich aufhalten können, ist diese nur für kleinere Gruppen geeignet. Um eine Überschneidung mit anderen Gruppen zu vermeiden, sollten Sie Gruppenbesuche möglichst frühzeitig in der Tourist-Information unter der Telefonnummer (03301) 600-8110 anmelden.

Literaturausstellung in der Stadtbibliothek: Die angrenzende Stadtbibliothek stellt in einer Sonderausstellung (eigene Regalsäule im großen Lesesaal) eine große Auswahl an Literatur zum Thema Israel zur Verfügung, welche noch laufend erweitert wird.

 


 

Begleitveranstaltungen

Hinweis: Unter den aktuellen Corona-Bedingungen können an den nachfolgend aufgeführten Veranstaltungen in der Stadtbibliothek unter Einhaltung der Abstandsregelungen leider nur maximal 30 Personen teilnehmen. Daher ist jeweils eine Anmeldung im Büro des Bürgermeisters erforderlich, telefonisch unter (03301) 600-6011 oder vorzugsweise per E-Mail an gilz@oranienburg.de

 


 

Di. | 22.09. | Stadtbibliothek (19:00 Uhr Abendveranstaltung)

Finissage der Ausstellung »1948« mit Informationsveranstaltung
»Tag der Deutsch-Israelischen Freundschaft« in Oranienburg

Einladung zur Finissage der Ausstellung 1948 am 22.09.2020
Einladung zur Finissage der Ausstellung 1948 am 22.09.2020

Noch bis Dienstag, 22. September, ist im Rahmen des Prozesses zur Etablierung einer Städtepartnerschaft zwischen Oranienburg und Kfar Jona in Israel die Ausstellung »1948. Wie der Staat Israel entstand.« in der Oranienburger Tourist-Information zu sehen.

Zum Abschluss der Ausstellung veranstaltet die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) in Kooperation mit dem Bildungsforum Brandenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung einen »Tag der Deutsch-Israelischen Freundschaft«.

Am Vormittag finden in diesem Rahmen zwei nichtöffentliche Schulveranstaltungen zum Thema „Die Israelis? Gibt es nicht. Über Vielfalt in Israels Gesellschaft“ mit dem Israel-Experten Helge Eikelmann im Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum statt. Die Schule unterhält bereits eine Schulpartnerschaft mit der Stadt Kfar Jona in Israel.

Am Nachmittag ist die Deutsch-Israelische Gesellschaft von 15 bis 18 Uhr mit einem Infostand vor der Ausstellung an der Stadtbibliothek präsent. Hier erhalten Besucher/innen Informationen aus erster Hand über Israel und die Arbeit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Am Abend gibt es um 19 Uhr in der Stadtbibliothek im Rahmen der Finissage der Ausstellung eine Veranstaltung mit dem Referenten Helge Eikelmann. Thema ist »Das Bild vom Anderen: Der israelische Blick auf Deutschland und der deutsche auf Israel.« Es geht dabei um die komplexen deutsch-israelischen Beziehungen, die ständiger Veränderung unterworfen sind – am besten sichtbar im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch: Wie hat sich das Verhältnis entwickelt, welche Herausforderungen gab es? Und wo gibt es heute das größte Potenzial im Austausch, wo „Made in Germany“ auf die „Startup-Nation“ trifft? Nach einem Impulsvortrag von Helge Eikelmann, Leiter der Initiative Israel Innovation Hubs bei der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung, kommen er sowie Jochen Feilcke, MdB a.D. und Vorsitzender der DIG Berlin-Brandenburg, zu den Fragestellungen mit den Gästen ins Gespräch.

Wegen der coronabedingt eingeschränkten Platzzahl ist eine Anmeldung über das Büro des Bürgermeisters unter (03301) 600-6011 oder gilz@oranienburg.de erforderlich.

 


 

Di. | 8.09. | 19:00 Uhr | Stadtbibliothek
»Midissage« der Ausstellung

Begrüßung durch den Gesandten Botschaftsrat der Israelischen Botschaft Berlin, Yaki Lopez. Vortrag zur Gründung des Staates Israel von Dr. Oren Osterer, Kurator der Ausstellung »1948«.

 


 

Do. | 3.09. | 18:30 Uhr | Stadtbibliothek
»Antisemitismus in Brandenburg«.

Referentin: Dorina Feldmann, Fachstelle Antisemitismus des Landes Brandenburg am Moses-Mendelssohn-Zentrum Potsdam. 

Wie äußert sich Antisemitismus in Brandenburg und wie wird er durch Jüdinnen und Juden wahrgenommen? Welchen besonderen Herausforderungen stehen jüdische Gemeinden in den neuen Bundesländern gegenüber? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Problembeschreibung „Antisemitismus in Brandenburg“ von 2019. Die Studie schaut zudem auf die Erfassung antisemitischer Vorfälle durch staatliche und nichtstaatliche Institutionen in Brandenburg und gibt ein Bild davon, wie Antisemitismus in einem Flächenland auftritt, in dem Jüdinnen und Juden weniger als ein Prozent der Bevölkerung ausmachen.

 


Virtueller Ausstellungsrundgang

Hier finden Sie den Zugang zur virtuellen Version der Ausstellung (klicken Sie auf das Bild).