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Jugend

Jugendliche sind aktive Stadtnutzer. Oranienburg ist für sie Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsraum. Die Freiräume der Stadt spielen somit eine zentrale Rolle für Bewegung, Begegnung und Auslebung ihrer spezifischen (Jugend)Kultur.

Wo können Jugendliche in Oranienburg ihre Freizeit verbringen? Wo können sie loswerden, was ihnen hier noch fehlt? Wo erfahren sie, wie sie bei der Gestaltung unserer Stadt mitwirken können?

Ansprechpartnerin für diese und viele andere Fragen, die junge Menschen beschäftigen, ist in der Stadtverwaltung Angela Mattner. Sie koordiniert die Offene und Mobile Kinder- und Jugendarbeit, vernetzt Jugendangebote und unterstützt außerdem den Oranienburger Jugendbeirat bei seiner Arbeit. Für Beratungsgespräche ist eine Terminvereinbarung sinnvoll.

Aktuelles




Hier findet ihr die Dokumentationen des Beteiligungsprozesses zum neuen Oranienburger Jugendcafé:

 

Kein Ergebnis gefunden.

Konzeptionelle Arbeit

Damit Jugendarbeit gelingen kann und Angebote dem entsprechen, was gebraucht wird, gibt es eine eigene Konzeption zur Jugendarbeit in der Stadt Oranienburg:

Jugendbefragung

Jugendbeteiligung

Junge Menschen müssen die Möglichkeit haben, ihr Lebensumfeld mitzuplanen und mitzugestalten. Dafür gibt es in Oranienburg bisher zwei verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Oranienburger Jugendbeirat vertritt die Interessen junger Menschen gegenüber der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik.
  • Das Jugendforum, welches alle zwei Jahre stattfindet, gibt Jugendlichen die Gelegenheit, im direkten Austausch mit Kommunalpolitik und Verwaltung eigene Wünsche und Anregungen zur Stadtgestaltung einzubringen.

Jugendcafé Bernauer Straße 61

Zwischenstand zum geplanten Jugendcafé

Angela Mattner und Christiane Schulz informierten am 29.7. und am 5.8. vor Ort zum aktuellen Stand des Jugendcafés.
Angela Mattner und Christiane Schulz informierten am 29.7. und am 5.8. vor Ort zum aktuellen Stand des Jugendcafés.

Ein neues Jugendcafé in Oranienburg
Ein neues Jugendcafé in Oranienburg

Zu Beginn des Jahres haben viele Menschen mit großem Interesse verfolgt, dass die Stadt plant, einen neuen Jugendort in bester Innenstadtlage zur Verfügung zu stellen.

Es gab einen zweistufigen Beteiligungsprozess, in welchen sich im Januar und Februar mehr als einhundert interessierte, vor allem junge Menschen, einbrachten.

Mit dem Ziel, den neuen Jugendort bereits zum Ende 2020 öffnen zu können, wurde der Beteiligungsprozess erfolgreich abgeschlossen.

Als nächste Schritte müssen nun              

  •  eine sogenannte Nutzungsänderung beantragt und genehmigt werden
  •  es müssen einige bauliche Veränderungen erfolgen
  •  und ein freier Träger der Jugendhilfe muss beauftragt werden, den neuen Jugendort zu gestalten und zu betreuen.

Grundlage für die Genehmigung der Nutzungsänderung ist unter anderem ein Brandschutzkonzept. Dafür konnte kurzfristig kein Gutachter gewonnen werden. Nach Verzögerungen ist es nun aber in der Fertigstellung.

Sobald das fertige Brandschutzkonzept vorliegt, wird die Nutzungsänderung beim Landkreis Oberhavel beantragt. Die Bearbeitungszeit ist  schwer kalkulierbar.

Sobald die Nutzungsänderung genehmigt wurde, können   bauliche Veränderungen beauftragt werden wie der Einbau eines behindertengerechten WC und eventuell festgelegte weitere Änderungen.

Parallel dazu soll ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren begonnen werden, in dem die Stadt einen für die Durchführung des Jugendcafés geeigneten Träger sucht. Eine Grundvoraussetzung für die Eignung eines solchen Trägers ist die Anerkennung als Jugendhilfeträger. Weitere wichtige Kriterien werden gemeinsam mit dem Jugendbeirat erarbeitet. Ein besonders wichtiges Kriterium steht aber bereits fest. Der zukünftige Träger muss die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses berücksichtigen und diesen gemeinsam mit interessierten jungen Menschen weiter führen.

Wichtig ist: Wir können aktuell nicht einschätzen, wie der weitere zeitliche Verlauf des Prozesses, der zur Eröffnung des Jugendcafés führen wird, aussieht. Die Eröffnung zum Ende 2020 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch nicht mehr zu schaffen.

Aktuelle Informationen zum Stand werden zukünftig regelmäßig hier veröffentlicht:

https://oranienburg.de/Stadtleben/Bildung-Soziales/Jugend/

 

Dokumentation: Beteiligungsprozess Jugendcafé 2020

Braucht Oranienburg einen neuen Jugendort in zentraler Lage? Der Oranienburger Jugendbeirat sieht dies seit langem so. Er vertritt die Meinung vieler Oranienburger Jugendlicher, dass es in der Innenstadt ein Jugendcafé geben soll.

Die Stadtverordneten hörten den Jugendbeirat und ließen sich von dessen Argumenten überzeugen. Sie beauftragten die Verwaltung der Stadt damit, geeignete Räumlichkeiten in der Innenstadt zu suchen und diese dann für ein Jugendprojekt vorzubereiten und zur Verfügung zu stellen.

Ein geeigneter Ort wurde in der Bernauer Str. 61 gefunden. Die Räumlichkeiten, die zuletzt mehrere Jahre leer standen, bieten viel Platz.

Aber wie soll dieser neue Jugendort nun aussehen? Was soll zukünftig in der Bernauer Str. 61 stattfinden?

Im Januar und Februar 2020 machte sich die Verwaltung auf den Weg, um  Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie lud dazu ein, vor Ort gemeinsam zu überlegen, wie es zukünftig dort sein soll. Besonders angesprochen wurden diejenigen Oranienburger*innen, die die neuen Räumlichkeiten zukünftig nutzen können. Das sind junge Menschen, die in Oranienburg leben oder hier zur Schule gehen. Aber auch Gewerbetreibende, die Nachbarschaft und Kommunalpolitiker*innen wurden gebeten, sich einzubringen.

Gibt es Befürchtungen, Ängste oder Fragen, wenn in der unmittelbaren Nachbarschaft ein Ort für junge Menschen geschaffen wird?

Während einer Ideenwerkstatt im Januar wurden auch diese Fragen diskutiert. Das Thema „Neues Jugendcafé in der Innenstadt“ stieß in Oranienburg auf so viel Interesse, dass die Räumlichkeiten in der Bernauer Str. 61 gut besucht waren, wie lange nicht mehr. Etwa 80 Interessierte und Engagierte erarbeiteten gemeinsam, für was die neuen Räumlichkeiten zukünftig Raum bieten sollen.

In der zweiten Veranstaltung, zu der als Planungswerkstatt Schüler*innen von Oranienburger weiterführenden Schulen und der Klassenstufe 6 der Grundschulen eigeladen waren, arbeiteten junge Menschen zu 10 Themen. Sie fanden kreative Lösungen für 8 Aufenthaltsbereiche und 2 Querschnittsthemen. Für alle Bereiche als besonders wichtig haben sie  das Vorhandensein von Highspeed-WLAN bestimmt.

Als nächstes wird von der Verwaltung ein freien Träger der Jugendhilfe damit beauftragt, das Jugendcafé entsprechend der Ergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren umzusetzen.

 


Dokumentationen zum Herunterladen

Zur Kurzdokumentation beider Beteiligungsveranstaltungen sowie zur ausführlichen Dokumentation geht es hier:

 

 

Dokumentation: Beteiligungsprozess 2019

Im Juli 2018 fand eine wichtige Änderung der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg statt. Mit der  Neueinführung des § 18a werden Kindern und Jugendlichen weitreichende Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte zugesichert. Sie sollen bei allen Angelegenheiten der Stadt mitreden, die Auswirkungen auf ihr Leben haben.

Kinder- und Jugendliche sollen also mitgestalten und mitentscheiden dürfen.

Die Kommunalverfassung sieht vor, dass Kinder und Jugendliche bereits mitentscheiden sollen, wie sie sich zukünftig beteiligen wollen. Denn es ist ja klar, dass es ein paar Spielregeln für die Erwachsenen braucht, damit Kinder und Jugendliche sich beteiligen können:

  • Wo Kinder und Jugendliche mitwirken können, muss so beschrieben sein, dass sie es verstehen können. Man nennt das kindgerechte Sprache.
  • Solche Angebote können nicht spätabends stattfinden.
  • Es muss möglich sein, dass (beispielsweise beim Modellbau) auch mit den Händen gedacht wird.

 

Die Stadt Oranienburg wird 2019 eine Beteiligungssatzung einführen. Diese soll unter anderem darstellen, welche Formen zur eigenständigen Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in Oranienburg zur Verfügung gestellt werden.

Um herauszufinden, was Kinder und Jugendliche benötigen, um sich einbringen zu können, hat die Stadt Oranienburg in Kooperation mit dem Jugendbeirat im 1. Halbjahr 2019 einen großen Beteiligungsprozess durchgeführt.

Es fanden mehrere Workshops statt, in denen Kinder und Jugendliche aus fast allen Oranienburger Grund- und weiterführenden Schulen gemeinsam überlegt haben, wie sie sich Beteiligung wünschen.

Außerdem wurden Eltern und Erzieher und Erzieherinnen von Kita-Kindern befragt, was aus ihrer Sicht wichtig ist, damit Kinder sich gut einbringen können.

Nach der Auswertung aller Ergebnisse haben wir als Stadt einen eigenen Paragrafen zur Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen für die Oranienburger Beteiligungssatzung entwickelt.

Wenn die Beteiligungssatzung von der Stadtverordnetenversammlung akzeptiert und beschlossen wird, ist Kinder- und Jugendbeteiligung in Oranienburg in diesem Paragrafen in einer Art „Stadtgesetz“ geregelt.

 

Die Fotodokumentation und alle Ergebnisse des Beteiligungsprozesses gibt es hier:

>> Beteiligungsverfahren 2019 - Gesamtdokumentation (PDF; 24 MB)

 

Vernetzung

Damit die verschiedenen Angebote für Kinder und Jugendliche gut zusammenarbeiten, finden regelmäßige Vernetzungstreffen im Arbeitskreis JUNIOR (AK JUNIOR: Jugendarbeit in Oranienburg) statt. Neben dem Fachaustausch werden hier auch gemeinsame Projekte geplant. 

Angebote

Durch die Trägervielfalt gibt es bereits viele verschiedene Angebote für junge Menschen in unserer Stadt. Jugendliche haben die Möglichkeit, sich auszusuchen, wo sie Freizeit verbringen.

 

Es gibt auch Projekte, die die Stadt (mit)initiiert, organisiert und unterstützt hat:

  • Ideenwerkstatt
  • Oranienwerker Kids kreativ Sommerferiencamp
  • FerienUni Oberhavel

Ein ganz besonderes Angebot ist das von den drei Kommunen Oranienburg, Hennigsdorf und Hohen Neuendorf entwickelte Herbstferienprojekt „fUNI – Naturspaßgebiet“. Hier haben Kinder und Jugendliche in spannenden Experimentier- und Mitgestaltungsworkshops viel Freiraum sich dem Thema Nachhaltigkeit aus ganz unterschiedlichen Richtungen anzunähern.

Die »fUNI« findet abwechselnd in einer der beteiligten Kommunen statt.