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Orangerie im Schlosspark

Theater-, Konzert- und Festsaal

Kanalstraße 26A
16515 Oranienburg

(03301) 5220-040 (Ticket-Verkauf)
(03301) 5220-420 (Vermietung)
♿ barrierefrei
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Alle aktuellen Informationen zu Programm und Veranstaltungsort unter www.oranienburg-erleben.de/orangerie. Online-Ticket-Verkauf und Platzreservierung auch über »reservix« ...


Parkplatz an der Orangerie wird nach Kampfmitteln abgesucht

Ab Montag, den 19. Januar, wird der Parkplatz an der Orangerie nach Kampfmitteln abgesucht. Auch der Gehweg vor Ort sowie der Stichweg vor der Kanalstraße 24 bis 26 werden abgesucht.

Um die Arbeiten durchführen zu können, muss der Parkplatz abschnittsweise, halbseitig gesperrt werden. Begonnen wird auf der westlichen Seite des Parkplatzes. Im Bereich des Stichweges vor der Kanalstraße 25 und 26 müssen aufgrund der vielen Leitungen im Boden möglicherweise Suchschachtungen durchgeführt werden. Dadurch wäre dann auch die Zuwegung kurzzeitig gesperrt.

Die Kampfmittelsuche wird voraussichtlich bis Mai 2026 andauern. Je nach Witterung kann sich der Beginn der Absuche aber noch verzögern.

 

Hintergrund systematische Kampfmittelsuche

Keine andere Stadt in Deutschland ist nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwerer von Blindgängern mit chemischem Langzeitzündern betroffen als Oranienburg. Weil diese noch immer detonieren können, wird das gesamte Stadtgebiet Stück für Stück systematisch abgesucht. Jährlich sind für die Suche 3-4 Millionen Euro im städtischen Haushalt eingestellt. Allein seit der Wende konnten schon weit mehr als 200 Bomben entschärft werden.

 


 

Inmitten des Schlossparks befindet sich die in den Jahren 1754 bis 1757 errichtete Orangerie, die von 2000 bis 2003 liebevoll restauriert wurde und heute als kulturelles Zentrum genutzt wird.

Die Geschichte der Orangerie, erbaut durch den »unglücklichen Prinzen« August Wilhelm von Preußen (1722–1758), ist äußerst wechselvoll und fand ihr vorläufiges Ende im ausklingenden 20. Jahrhundert als Bauruine.

Nach aufwändiger Sanierung konnte die Zierde des Oranienburger Schlossparks im Jahre 2003 als Theater-, Konzert- und Festsaal eröffnet werden und zieht seither Besucher/innen aus nah und fern an.

Der Wintergarten, ein moderner Anbau, wird regelmäßig für die Präsentation bildender Kunst wie Malerei oder Keramik genutzt.

Die Liste der Künstler/innen, die seit der festlichen Eröffnung in der Orangerie aufgetreten sind, ist dabei beeindruckend.

Beliebt ist die Orangerie auch als Außenstelle des Standesamtes. Zahlreiche Paare haben sich in dem festlichen Ambiente des historischen Bauwerks das Jawort gegeben oder ihre Hochzeit gefeiert.

Unternehmen, Vereine oder Privatpersonen mieten das Haus für Tagungen, Seminare und Feste.