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Franz-Bobzien-Preis

Hier erfahren Sie alles rund um die Auszeichnung und den Menschen, der hinter dem Preis steht: Franz Bobzien.


Für mehr Demokratie und Toleranz:

Mit der Auszeichnung wollen die Stadt Oranienburg und die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen Projekte in Berlin und Brandenburg ehren, die in einem besonderen Maße zur historisch-politischen Bildung und Stärkung der Demokratie beitragen.

Besondere Beachtung erhalten Projekte, bei denen es gelingt, die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Deutschland und das gegenwärtige Engagement für eine demokratische Gesellschaft miteinander zu verknüpfen. Sie sollen auf ein tolerantes Miteinander in einem geeinten Europa abzielen, das seine Schlussfolgerungen aus den Kriegen und Konflikten des 20. Jahrhunderts gezogen hat.


Erfahren Sie mehr über Franz Bobzien: Biografie

Hier ein Bericht über Franz Bobzien und seine heldenhafte, aber zugleich tragische Lebensgeschichte. Erschienen Dezember 2013 im Tagesspiegel, dem Medienpartner des Franz-Bobzien-Preises: Artikel Tagesspiegel

Im April 2020 wird anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen zum sechsten Mal der Franz-Bobzien-Preis vergeben.

Der Franz-Bobzien-Preis 2020 wird im Herbst 2019 ausgeschrieben.

Bewerben können sich Vereine, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen aus Brandenburg oder Berlin. Die Wettbewerbsteilnehmer können sich als Projektträger direkt bewerben oder vorgeschlagen werden. Als Wettbewerbsbeiträge müssen konkrete Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2017 durchgeführt wurden und entweder abgeschlossen sind oder zumindest eine erfolgreiche Teilumsetzung vorweisen können. Die genauen Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf dieser Seite.

Der Franz-Bobzien-Preis 2020 wird im Herbst 2019 ausgeschrieben.

  • Nutzen Sie für Ihre Bewerbung bitte das vorgesehene Formular:

+++ Bewerbungsformular Franz-Bobzien-Preis 2020 +++ (noch nicht verfügbar)

  • Ergänzend reichen Sie bitte weitere Projektnachweise wie Fotos, Presseartikel, Projektberichte oder sonstige Veröffentlichungen ein.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte per Post oder per E-Mail an diese Adresse:

Stadt Oranienburg
– Der Bürgermeister –
»Franz-Bobzien-Preis«
Schloßplatz 1
16515 Oranienburg

E-Mail: bobzienpreis@oranienburg.de

Preisverleihung

Mit ihrem Projekt »überLAGERt« überzeugte der Landesjugendring Brandenburg e.V. die zehnköpfige Jury und wurde mit dem 3 000 Euro dotierten Franz-Bobzien-Preis der Stadt Oranienburg und der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen am 22. April ausgezeichnet.

Überreicht wurde der Preis von der Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Martina Münch. Im Rahmen einer Festveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen wurde der Preis bereits zum fünften Mal verliehen.

Die Jugendlichen setzen sich dabei aktiv mit der Geschichte, hier der NS-Geschichte ihrer eigenen Umgebung auseinander, und widmeten dabei einem Randthema Aufmerksamkeit. Die KZ-Außenlager sind bisher nur unzureichend erforscht: Mehr als 60 Außenlager gab es in Brandenburg, viele sind in Vergessenheit geraten oder neu bebaut. Die Jugendlichen holten so ein wichtiges Stück vergessene Geschichte in das Bewusstsein ihrer Heimatorte zurück.

Platz Zwei bekam die Ernst-Litfaß-Schule, das Berliner Oberstufenzentrum für Mediengestaltung und Medientechnologie, dessen Schülerinnen und Schüler die Lebensgeschichte von Ilse Heinrich recherchierten, die von den Nationalsozialisten als arbeitsscheu und asozial stigmatisiert und ins KZ Ravensbrück verschleppt wurde.

Den dritten Platz erhielt das Ökumenische Forum Berlin Marzahn e.V., das mit einer Gedenk-Stele in der Marzahner Poelchaustraße die Erinnerung an das Wirken von Dorothea und Harald Poelchau buchstäblich in die Öffentlichkeit gestellt und einen Zusammenhang mit heutigen Fragestellungen eines demokratischen, toleranten und freiheitlichen Zusammenlebens hergestellt hat.


Der Franz-Bobzien-Preis 2020 wird im Herbst 2019 ausgeschrieben.

>>Zur ausführlichen Meldung

Franz-Bobzien-Preis 2016

2016 wurde die Kolpingjugend im Diözesanverband Berlin für ihr Projekt »Gegen das VERGESSEN! generationsübergreifend. ehrenamtlich. beständig.« ausgezeichnet.

Den zweiten Preis erhielt die Grundschule Tröbitz für ihre interaktive Schulausstellung »Der verlorene Zug«. Der event-theater e.V. wurde für sein Theaterprojekt »Der Widerstand der kleinen Leute – Der Lebensweg des Max Timmel (1882–1944)« mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Meldung zur Verleihung des Franz-Bobzien-Preises 2016

FBP 2016 - 1. Platz

FBP 2016 - 1. Platz

FBP 2016 - 2. Platz

FBP 2016 - 2. Platz

FBP 2016 - 3. Platz

FBP 2016 - 3. Platz


Franz-Bobzien-Preis 2014

2014 wurde die 7. Integrierte Sekundarschule in der Ringstraße aus Berlin Tempelhof-Schöneberg für ihr »Ziegelsteinprojekt« ausgezeichnet.

Den zweiten Preis teilen sich das Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt aus Schwedt für ihr Projekt »Antirassismus macht Schule« und die drei Initiatoren Stadt Zossen, Evangelischer Kirchenkreis Teltow-Fläming sowie „Bildung und Aufklärung Zossen e.V.“ (BAZ) für ihr Projekt »2013 – Zossen erinnert an 1933 und die Folgen«.

Meldung zur Verleihung des Franz-Bobzien-Preises 2014

FBP 2014 - Verleihung

FBP 2014 - Verleihung

FBP 2014 - Gewinner

FBP 2014 - Gewinner

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